Preußen Münster bricht 60-jährigen Fluch mit dramatischem Derby-Sieg in Bielefeld
Marie-Theres SegebahnHeimbesitzer entscheidet Derby zugunsten von Preußen Münster - Preußen Münster bricht 60-jährigen Fluch mit dramatischem Derby-Sieg in Bielefeld
Preußen Münster holt dramatischen 2:1-Sieg im Westfalen-Derby gegen Arminia Bielefeld
Preußen Münster hat sich in einem packenden Westfalen-Derby mit 2:1 gegen Arminia Bielefeld durchgesetzt – der erste Auswärtssieg in Bielefelds SchücoArena seit 60 Jahren. Vor den Augen von 26.750 Zuschauern entwickelte sich eine spannungsgeladene Partie, die die Polizei aufgrund der erbitterten Rivalität zwischen den Vereinen als Hochrisikospiel eingestuft hatte.
Joel Grodowski brachte Arminia bereits in der 8. Minute mit einem verwandelten Elfmeter in Führung. Besonders brisant: Der Treffer gelang ihm an seinem 28. Geburtstag – und gegen seinen Ex-Klub. Münster reagierte jedoch prompt: Oliver Batista Meier glich in der 32. Minute zum 1:1 aus.
Die Entscheidung fiel spät. In der 89. Minute traf Arminias Leon Schneider per Eigentor und bescherte Münster damit die Führung. Der Sieg beendete Münsters Serie von vier Niederlagen in Folge auswärts. Unter Trainer Alexander Ende, der im Mai 2025 das Amt übernommen hatte, kletterte die Mannschaft in der Tabelle der 2. Bundesliga an Bielefeld vorbei. Gleichzeitig nahm der Druck auf Ende etwas ab, der zuvor in der Saison Kritik einstecken musste.
Mit dem Erfolg beendete Münster eine 60 Jahre währende Sieglos-Serie in Bielefeld. Die drei Punkte katapultierten das Team in der Tabelle nach oben, während Arminia Bielefeld nach dieser Derby-Niederlage weiter unter Druck gerät.
