19 February 2026, 17:41

Prozess um Treppensturz in Duisburg: War es vorsätzlicher Totschlag oder ein Unfall?

Eine Schwarz-Weiß-Illustration eines Mannes, der eine Treppe hinunterfällt, mit einer Person auf der Treppe, die einen Stock hält, und Text unten.

Prozess um Treppensturz in Duisburg: War es vorsätzlicher Totschlag oder ein Unfall?

Ein 25-jähriger Mann aus Duisburg muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten, nachdem er im Februar 2022 einen schwer betrunkenen 29-Jährigen angeblich eine Treppe in einer U-Bahn-Station hinabgestoßen haben soll. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und fiel nach dem Vorfall ins Koma.

Der Angriff ereignete sich an der U-Bahn-Station Harry-Epstein-Platz in Duisburg. Auf Überwachungsvideos ist zu sehen, wie der Angeklagte und das sichtbar alkoholisierte Opfer in einen Streit gerieten. Initially ging die Polizei von einem Unfall aus, doch das Opfer bestand später darauf, gestoßen worden zu sein.

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Der 29-Jährige stürzte mehrere Meter die Treppe hinab und zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und notoperiert, verblieb jedoch anschließend im Koma.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen versuchten Totschlag vor, wobei das Motiv weiterhin unklar ist. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.

Im Prozess wird geklärt, ob der Angeklagte den Sturz des Opfers vorsätzlich herbeigeführt hat. Entscheidend sind dabei Videoaufnahmen und Zeugenaussagen. Ein Urteil wird in den kommenden Monaten erwartet.