07 April 2026, 15:13

Rafael Seligmann diskutiert Antisemitismus in Mönchengladbach bei Buchvorstellung

Altes Buch mit hebräischer Schrift auf einem schwarzen Hintergrund, betitelt "Jüdisches Pessach-Seder".

Rafael Seligmann diskutiert Antisemitismus in Mönchengladbach bei Buchvorstellung

Literarischer Abend in Mönchengladbach: Rafael Seligmann stellt sein neues Buch vor

Am Dienstag, dem 18. November, findet um 19:30 Uhr in Mönchengladbach eine besondere literarische Veranstaltung statt. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit lädt zu einem Abend mit dem Autor Rafael Seligmann ein, der sein neuestes Werk "Keine Atempause für Juden" vorstellen wird. Der Eintritt ist frei; Karten können im Voraus online reserviert werden.

In seinem Buch setzt sich Seligmann mit dem Antisemitismus der vergangenen fast 70 Jahre auseinander – eine Mischung aus historischer Analyse und persönlichen Erfahrungen. Besonders thematisiert er, wie alltägliche Herabwürdigungen und beiläufige Bemerkungen das jüdische Leben in Deutschland bis heute prägen. Der 1947 geborene Autor kam 1957 als Kind ins Land und hat sich selbst oft als "Musterjude" bezeichnet, der nie ganz als Teil der Gesellschaft akzeptiert wurde.

Die Lesung findet im WandelSaal der Stadtbibliothek (Carl Brandts Haus) statt. Im Anschluss an die Buchpräsentation wird Seligmann mit Ulrich Elsen, Rolf Tophoven und Dr. Martin Kessler eine Podiumsdiskussion führen. Kostenlose Eintrittskarten können über die Website der Gesellschaft unter www.gcjz-mg.de reserviert werden.

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Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, Seligmanns Gedanken zu Antisemitismus – damals wie heute – zu hören. Sein Buch und die anschließende Diskussion sollen aktuelle Herausforderungen in der deutschen Gesellschaft aufzeigen. Der Eintritt ist für alle offen und kostenfrei.

Quelle