Regiotram Aachen: Moderner Nahverkehr soll Staus und Lärm reduzieren
Marie-Theres SegebahnRegiotram Aachen: Moderner Nahverkehr soll Staus und Lärm reduzieren
Pläne für das Regiotram-Aachen-Projekt nehmen Gestalt an – erste Vorbereitungen laufen
Die Planungen für das Regiotram-Aachen-Projekt kommen voran, die Vorarbeiten haben bereits begonnen. Das Vorhaben soll in den nächsten zehn Jahren Aachen, Würselen, Alsdorf und Baesweiler miteinander verbinden. Nach Angaben der Verantwortlichen wird es Lärm, Staus und Luftverschmutzung in der Region deutlich reduzieren.
Eine Machbarkeitsstudie hat die Regiotram bereits als praktikable und kostengünstige Lösung bestätigt. Die Strecke wird vom Aachener Hauptbahnhof bis nach Baesweiler führen und vollständig emissionsfrei betrieben. Bund und Land haben rund 5,5 Millionen Euro für die weitere Planung zugesagt.
Am 2. Dezember 2025 findet von 18:00 bis 21:00 Uhr eine Informationsveranstaltung („Info-Markt“) im Depot an der Talstraße 2 in Aachen statt. Auf dem Programm stehen Reden von Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons, Dr. Tim Grüttemeier sowie AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen. Besucher können sich an Fachständen informieren, Fragen stellen und an einer offenen Diskussionsrunde mit Planern und Beigeordneten teilnehmen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstalter laden alle Bürger ein, sich über den Zeitplan und die Vorteile des Projekts zu informieren.
Das Regiotram-Projekt soll den Nahverkehr in der Städteregion Aachen innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre grundlegend modernisieren. Die Finanzierung ist gesichert, und die Bürgerbeteiligung läuft bereits an. Das Vorhaben verspricht tausenden Pendlern saubere, leiser und effizientere Verbindungen.
