17 June 2026, 18:37

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt Schulentwicklungsplan und ehrt Margot Friedländer

Landkreis legt Grundstein für Entwicklung von Berufskollegs

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt Schulentwicklungsplan und ehrt Margot Friedländer

Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region verabschiedet und damit den strategischen Kurs bis 2031 vorgegeben. Das Konzept zielt darauf ab, aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich und die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu bewältigen. Zudem umfasst es den Beschluss, eine örtliche Schule zu Ehren der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer umzubenennen.

Der Schulentwicklungsplan bietet ein datengestütztes Rahmenwerk zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Kreis. Berücksichtigt werden dabei Faktoren wie demografischer Wandel, sich verändernde Bildungswege, Digitalisierung und die Dynamik des Arbeitskräftebedarfs. Ziel ist es, ausgewogene und zugängliche Bildungsmöglichkeiten zu gewährleisten, die Einrichtungen zukunftsfest zu machen und die regionale Fachkräftesicherung zu unterstützen.

Der Plan enthält konkrete Handlungsempfehlungen, darunter die Attraktivitätssteigerung der Berufsausbildung, die Stärkung der Schulstandortprofile, den Ausbau der Digitalisierung sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs. Die Kreisverwaltung wird diese Vorschläge nun präzisieren und schrittweise umsetzen.

In einem separaten Beschluss wird die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath in Margot-Friedländer-Schule umbenannt. Der Vorschlag ging von der Schulgemeinschaft aus und fand im Juli 2025 einstimmige Zustimmung in der Schulkonferenz. Auch die Förderschule in Refrath wird künftig ihren Namen tragen.

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Der Schulentwicklungsplan soll regelmäßig aktualisiert werden, um sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Während die Umbenennung der Schulen das Andenken an Margot Friedländer würdigt, stärkt der Plan selbst die berufliche Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Umsetzung erfolgt schrittweise unter der Federführung der Kreisverwaltung.

Quelle