Rheinmetall eröffnet Europas größtes Munitionswerk und treibt Aktienkurs auf Rekordhoch
Leokadia MansRheinmetall eröffnet Europas größtes Munitionswerk und treibt Aktienkurs auf Rekordhoch
Rheinmetall hat in Niedersachsen Europas größtes Munitionswerk eröffnet. Die neue Fabrik soll bis 2027 jährlich 350.000 Artilleriegranaten produzieren. Ein Großauftrag eines osteuropäischen NATO-Partners hat diese Expansion vorangetrieben.
Das Unternehmen sicherte sich einen Auftrag im Wert von 444 Millionen Euro zur Lieferung von Artilleriemunition über mehrere Jahre. Dieser Vertrag hat das Verteidigungsgeschäft von Rheinmetall beflügelt, das nun zum Haupttreiber des Unternehmenswachstums geworden ist. Zudem laufen Pläne für den Bau weiterer Fabriken in anderen NATO-Staaten.
Der Aktienkurs von Rheinmetall ist seit Januar um mehr als 230 Prozent gestiegen. Erstmals überschritt die Aktie die Marke von 2.000 Euro pro Stück. Die Marktkapitalisierung des Konzerns beläuft sich mittlerweile auf über 103 Milliarden Euro – damit zählt Rheinmetall zu den wertvollsten Industrieunternehmen Deutschlands.
Analysten haben daraufhin ihre Kursziele für die Rheinmetall-Aktie nach oben korrigiert. Der rasante Aufstieg des Unternehmens folgt auf eine Verdreifachung seines Börsenwerts seit Anfang 2023.
Die neue Fabrik festigt Rheinmetalls Position als wichtiger Lieferant von Militärtechnik. Mit der geplanten Produktionssteigerung bis 2027 baut das Unternehmen seine Präsenz in den NATO-Mitgliedstaaten weiter aus. Der jüngste Meilenstein beim Aktienkurs spiegelt das wachsende Vertrauen der Anleger in das Verteidigungsgeschäft wider.






