Rheinmetall repariert US-Bradley-Panzer für 31 Millionen Dollar bis 2027
Leokadia MansRheinmetall repariert US-Bradley-Panzer für 31 Millionen Dollar bis 2027
Amerikanische Rheinmetall erhält 31-Millionen-Dollar-Auftrag zur Reparatur von Bradley-Schützenpanzern
Die US-Tochter des Rüstungskonzerns Rheinmetall hat einen Auftrag über 31 Millionen US-Dollar für die Instandsetzung von Bradley-Schützenpanzern (IFV) erhalten. Die vom National Center for Manufacturing Sciences vergebene Vereinbarung sieht die Begutachtung und Reparatur beschädigter Fahrzeuge vor, die von der US-Armee und den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Ziel des Projekts ist es, die Reparaturzeiten zu verkürzen und die Einsatzbereitschaft der Panzer langfristig zu sichern.
Der neue Auftrag folgt nur kurz auf einen separaten Milliardendeal im Oktober 2023, bei dem Rheinmetall die Lieferung von 222 radgestützten gepanzerten Mannschaftstransportfahrzeugen vom Typ Jackal zugesichert bekam.
Im Rahmen des aktuellen Vorhabens sollen spezielle Reparaturverfahren für die Bradley-IFVs entwickelt werden, um Wartungsarbeiten näher an den Einsatzgebieten zu beschleunigen. Durch die Reduzierung von Ausfallzeiten soll die Operationsfähigkeit sowohl der US-amerikanischen als auch der ukrainischen Truppen verbessert werden.
Die Arbeiten sollen bis März 2027 andauern, wobei die ersten instand gesetzten Bradley-Schützenpanzer bis zu diesem Zeitpunkt ausgeliefert werden sollen. Der Auftrag fällt in eine Phase finanzieller Turbulenzen für Rheinmetall: Im Oktober 2023 hatten die Aktien des Konzerns zeitweise fast 15 Prozent an Wert verloren.
Trotz dieses Rückschlags verzeichnet das Unternehmen weiterhin eine starke Dynamik bei Rüstungsaufträgen. Nur wenige Wochen vor der Vereinbarung über die Bradley-IFVs hatte Rheinmetall einen Großauftrag über die Lieferung der 222 Jackal-Fahrzeuge bekannt gegeben – ein weiterer Beleg für seine führende Position im Markt für militärische Fahrzeuge.
Der 31-Millionen-Dollar-Auftrag wird die Reparaturkapazitäten für Bradley-Schützenpanzer deutlich ausbauen und so kürzere Bearbeitungszeiten in den Einsatzzonen ermöglichen. Mit den geplanten Lieferungen bis März 2027 unterstützt das Projekt sowohl die US-Streitkräfte als auch die Ukraine bei der Instandhaltung ihrer gepanzerten Fahrzeugflotten. Parallel dazu erweitert Rheinmetall sein Verteidigungsportfolio weiter durch jüngste Großaufträge.






