Roland Virkus tritt als Gladbacher Sportdirektor zurück – Rückkehr bleibt möglich
Annerose KensyRoland Virkus tritt als Gladbacher Sportdirektor zurück – Rückkehr bleibt möglich
Borussia Mönchengladbach hat dem Rücktrittsgesuch von Roland Virkus als Sportdirektor stattgegeben. Die Entscheidung fällt nach nur fünf Spieltagen der Bundesliga-Saison 2025/26. Trotz seines Abschieds bestätigte der Verein, dass sein Vertrag weiterhin ruht und nicht aufgelöst wurde – eine Rückkehr bleibt damit möglich.
Seitdem hat sich die Mannschaft sportlich verbessert und mit zwei Siegen in Folge den zwölften Tabellenplatz mit neun Punkten erreicht.
Virkus kam 1990 erstmals nach Mönchengladbach und begann als Trainer der U15. In den folgenden 18 Jahren durchlief er verschiedene Positionen in der Nachwuchsförderung, bevor er schließlich zum Sportdirektor aufstieg. Sein Rückzug wurde als selbstlose Geste dargestellt: "Der Verein steht an erster Stelle", betonte Virkus.
Insider berichten, es gebe bereits eine grundsätzliche Einigung über seine Rückkehr. Eine künftige Rolle würde jedoch keine Führungsverantwortung mehr umfassen. Stattdessen könnte er in den Nachwuchsbereich zurückkehren, wo seine Expertise liegt. Der aktuelle Nachwuchsleiter Mirko Sandmöller bleibt in seiner Position – Überschneidungen zwischen beiden sind nicht geplant.
Vorstand und Aufsichtsrat billigten Virkus' Antrag, sich zurückzuziehen. Die Trennung verlief einvernehmlich, wobei beide Seiten die Tür für eine mögliche Rückkehr in anderer Funktion offenließen.
Sein Abschied als Sportdirektor markiert einen Führungswechsel, doch seine langjährige Verbindung zum Verein bleibt bestehen. Während die Mannschaft nun in der Liga an Form gewinnt, rückt die Frage in den Fokus, wie eine mögliche Rückkehr Virkus' die Zukunft Mönchengladbachs prägen könnte. Vorerst sorgt die Vertragsruhe für Flexibilität auf beiden Seiten.






