Rolls-Royce: Vom "besten Auto der Welt" zur königlichen Luxusflotte
Marie-Theres SegebahnRolls-Royce: Vom "besten Auto der Welt" zur königlichen Luxusflotte
Rolls-Royce blickt auf eine lange Geschichte des Luxus und der Innovation zurück. Das Unternehmen wurde 1904 von Charles Rolls und Henry Royce gegründet und entwickelte sich schnell zu einer Marke, die für herausragende Qualität steht. Den endgültigen Durchbruch schaffte Rolls-Royce 1907, als der Silver Ghost eine Rekordfahrt in Sachen Zuverlässigkeit absolvierte und damit den Titel „Das beste Auto der Welt“ erhielt.
Während des Ersten Weltkriegs erweiterte das Unternehmen sein Portfolio über die Automobilbranche hinaus und konstruierte mit dem Eagle seinen ersten Flugmotor – der Beginn einer legendären Luftfahrttradition. Später, im Jahr 1940, trieb der Merlin-Motor die Jagdflugzeuge Spitfire und Hurricane an und spielte damit eine entscheidende Rolle in der Luftschlacht um England.
König Charles III. verbindet eine besondere Beziehung mit Rolls-Royce. Zu seiner Sammlung gehören mehrere Modelle: ein Phantom IV von 1950, ein Phantom V von 1962 und ein Phantom VI von 1977. 2023 schenkte ihm König Hamad bin Isa al-Chalifa von Bahrain anlässlich seiner Krönung einen Rolls-Royce-Geländewagen. Das Kennzeichen „NLT 2“ des Fahrzeugs ist eine Hommage an die verstorbene Queen Mother, die dasselbe Nummernschild an ihrem Daimler DE 36 führte.
Erst kürzlich diente der Geländewagen als Ersatz für die Kutschen und transportierte einen Botschafter zu einem Treffen mit König Charles III. im St. James’s Palace. Zu seiner Fahrzeugflotte zählen zudem weitere Luxusautos wie ein Lotus Eletre, ein Jaguar I-PACE, ein Audi e-tron, ein BMW i7 und ein Aston Martin DB6 Volante Series II.
Der Rolls-Royce-Geländewagen reiht sich damit in eine beeindruckende Kollektion ein, deren Gesamtwert auf etwa 15 Millionen US-Dollar geschätzt wird. Die Marke Rolls-Royce bleibt sowohl in der Automobil- als auch in der Luftfahrtgeschichte eine feste Größe.
