Sachsens Karneval feiert Comeback mit verrückter "RaBu Irrenhaus"-Parade im Februar
Leokadia MansSachsens Faschingsfans starten optimistisch in den Straßenfasching - Sachsens Karneval feiert Comeback mit verrückter "RaBu Irrenhaus"-Parade im Februar
Sachsens Karnevalssaison kehrt mit neuer Energie und Begeisterung zurück
Nach schwierigeren Jahren herrscht in den Vereinen nun Erleichterung und Optimismus. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten, der Radeburger Umzug, wird am 15. Februar unter dem Motto "RaBu Irrenhaus – wild und wunderbar verrückt!" tausende Besucher anlocken.
Der Verband Sächsischer Karnevereine, der 186 Clubs und rund 22.000 aktive Mitglieder vertritt, organisiert in diesem Jahr die Festlichkeiten. Wie Verbandspräsident Jörg Weiser betont, sind die Veranstalter deutlich zuversichtlicher als in den Vorjahren. Bei trockenem Wetter und Sonnenschein könnten bis zu 25.000 Gäste kommen.
Ein Novum gibt es in diesem Jahr: Désirée I. und Simon I. vom Pegauer Karnevalsclub übernehmen als offizielles Karnevalspaar des Freistaats die Rolle des Prinzenpaars. Der Radeburger Umzug, bekannt für seine farbenfrohe Ausgelassenheit und unpolitische Stimmung, verlangt fünf Euro Eintritt für Erwachsene, während Kinder und Schüler unter 14 Jahren kostenlos teilnehmen dürfen.
Anders als in Köln, Düsseldorf oder Mainz, wo der Karneval oft gesellschaftskritische Züge trägt, steht in Sachsen der pure Unterhaltungswert im Vordergrund. Das Motto "RaBu Irrenhaus" verspricht ein Spektakel aus wilden Kostümen, Musik und ausgelassener Feierlaune.
Der Radeburger Umzug am 15. Februar bildet den Höhepunkt der sächsischen Karnevalssaison. Mit einem neuen Prinzenpaar und einem Motto, das auf ungetrübten Spaß setzt, rechnen die Organisatoren mit einer der lebendigsten Feiern seit Jahren. Bei gutem Wetter könnte der größte Umzug der Region sogar Besucherrekorde brechen.
