Sanierungen an Schulen und Museen: Zwischen Fortschritt und Stillstand in der Region
Tilo RohtSanierungen an Schulen und Museen: Zwischen Fortschritt und Stillstand in der Region
Sanierung, Renovierung und Barrierefreiheit: Gemischte Fortschritte bei Schulen und Kultureinrichtungen in der Region
Während einige Einrichtungen nach Verzögerungen wieder geöffnet haben, bleiben andere geschlossen oder sehen sich neuen Herausforderungen bei ihren Modernisierungsplänen gegenüber.
Die Besucherzahlen im Schulmuseum Katterbach sind um 25 Prozent gestiegen und liegen nun bei über 4.000 – ein deutlicher Aufschwung nach einem Jahr ohne Leitung. Die Steigerung markiert eine erfolgreiche Erholung des Standorts.
Das Bergische Museum in Bensberg hingegen bleibt wegen ungelöster Probleme bei der Elektrosicherheit geschlossen. Ein Termin für die Wiedereröffnung steht noch nicht fest. Gleichzeitig stockt das Projekt für einen Aufzug in der Musikschule: Bevor eine Baugenehmigung erteilt werden kann, sind weitere Brandschutz- und Statikprüfungen erforderlich. Der einzige große Proberaum der Schule liegt weiterhin im Obergeschoss und ist nur über Treppen erreichbar – eine Hürde für inklusive Programme und ältere Chormitglieder. Die Grünen schlagen vor, die Proben vorübergehend in benachbarte Schulen zu verlegen.
An den Otto-Hahn-Schulen sind die Hallen 1, 5 und 6 mittlerweile wieder nutzbar. Die Hallen 2 bis 4 bleiben wegen der Erneuerung der Beleuchtung noch geschlossen, sollen aber nach den Osterferien teilweise wieder öffnen. Die Turnhalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule hingegen bleibt längerfristig gesperrt, während die Renovierungspläne überarbeitet werden. Die Mehrzweckhalle des IGP ist zwar wieder zugänglich, die Geräteräume bleiben jedoch vorerst gesperrt. Die Reparatur des Bodens ist für die Osterferien geplant.
Die Stadt hat einen sechsten überarbeiteten Entwurf für die Sportanlagen an der Paffrather Straße vorgestellt. Das aktualisierte Konzept sieht statt eines großen Kunstrasenplatzes ein kleineres Spielfeld vor. Der hintere Teil der alten Aschelaufbahn soll zu einer multifunktionalen Freizeitfläche umgestaltet werden. Die ursprünglichen Kostenschätzungen für das Projekt wurden in den aktuellen Berichten nicht genannt.
Während einige wichtige Einrichtungen wieder in Betrieb sind, gibt es an anderen Stellen weiterhin Verzögerungen. Die Barriereprobleme der Musikschule harren noch einer Lösung, während die Neugestaltung des Sportkomplexes mit einem verkleinerten Platz voranschreitet. Wann das Bergische Museum wieder öffnet und wie viel die überarbeiteten Pläne für die Sportanlage kosten werden, steht noch nicht fest.
