Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Reisender am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Marie-Theres SegebahnScharfe Patrone im Handgepäck: US-Reisender am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Ein 65-jähriger US-Reisender wurde am Flughafen Köln/Bonn gestoppt, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 24. September.
Bei einer routinemäßigen Kontrolle des Handgepäcks des Passagiers stießen Flughafenmitarbeiter auf die Munition. Der Mann gab an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die scharfe Patrone in sein Gepäck gelangt war. Die Bundespolizei untersuchte die Munition und bestätigte, dass sie funktionsfähig war.
Gegen den Reisenden wurde Anklage nach dem deutschen Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz erhoben. Um seinen Flug nicht zu verpassen, zahlte der Mann eine Kaution und durfte die Reise fortsetzen. Die deutschen Behörden wiesen erneut darauf hin, dass das Mitführen von scharfer Munition oder Waffen in Sicherheitsbereichen von Flughäfen schwere Strafen nach sich ziehen kann. Der Fall dient als Mahnung an Passagiere, die strengen Sicherheitsvorschriften ernst zu nehmen.






