Schloss Pesch wird zu exklusiven Luxuswohnungen mit historischem Charme umgestaltet
Marie-Theres SegebahnSchloss Pesch wird zu exklusiven Luxuswohnungen mit historischem Charme umgestaltet
Schloss Pesch: Vom historischen Fürstensitz zu exklusiven Luxuswohnungen
Das Schloss Pesch, ein historisches Anwesen im Wuppertaler Stadtteil Ossum-Bösinghoven, steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Das ehemalige Jagdschloss, das einst Fürsten beherbergte und mit dem deutschen Kaiserhof verbunden war, wird in 22 hochwertige Eigentumswohnungen umgewandelt. Die Sanierungsarbeiten beginnen in dieser Woche; die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Die Ursprünge des Anwesens reichen Jahrhunderte zurück. Das Hauptgebäude präsentiert sich mit zwei Stockwerken, drei Flügeln und 13 Fensterachsen. Ein hohes Mansarddach krönt die Architektur, während das angrenzende Rentei-Gebäude – der ehemalige Verwaltungsflügel – als zweigeschossiger Bau mit sieben Fensterachsen, einem Tor und einem Uhrturm erhalten bleibt. In unmittelbarer Nähe steht die runde, ehemalige Schlosskapelle, die als zentraler Bestandteil des Ensembles die historischen Verbindungen des Anwesens zur Kirche widerspiegelt.
Südlich des Schlosses liegt der Hof Pesch, ein dreiflügeliger Wirtschafts- und Gutshof, der einst Dienstboten, Pferde und Vorräte beherbergte. Über 40 Jahre lang war hier zudem eine der renommiertesten Kunstgalerien Deutschlands ansässig, die Ende 2025 ihre Pforten schloss. Die Sanierung wird diese Räumlichkeiten neu nutzen – und das bei einem Materialeinsatz, der 70 Prozent unter dem eines Neubaus liegt.
Das Projekt wird von der renaissance Immobilien und Beteiligungen AG geleitet und umfasst Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro. Jede der 22 Wohnungen wird etwa 100 Quadratmeter umfassen und historische Architektur mit modernem Luxus verbinden.
Die Umgestaltung markiert ein neues Kapitel für Schloss Pesch: Die glanzvolle Vergangenheit als fürstliche Residenz und kultureller Mittelpunkt verschmilzt nun mit zeitgemäßem Wohnen. Mit dem Beginn der Bauarbeiten sollen die ersten Bewohner bis Ende 2026 einziehen können.
