27 January 2026, 09:12

Schwerer A2-Unfall durch Sommerreifen: Zwei Verletzte und 90.000 Euro Schaden

Ein verunglücktes Auto auf der Seite einer Rennstrecke, umgeben von einem Zaun und Schnee, mit einer Gruppe von Menschen drumherum und einem Hügel und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Schwerer A2-Unfall durch Sommerreifen: Zwei Verletzte und 90.000 Euro Schaden

Schwerer Unfall mit drei Fahrzeugen auf der A2 bei Rastplatz "Stettin"

Am 24. Januar 2026 ereignete sich auf der Autobahn A2 in Höhe des Rastplatzes "Stettin" ein schwerer Unfall mit drei Fahrzeugen. Die Kollision, die um 13:03 Uhr in Richtung Hannover geschah, forderte zwei Leichtverletzte und verursachte erheblichen Sachschaden. Die Behörden erinnerten in diesem Zusammenhang daran, bei anhaltenden Frostbedingungen in der Region auf geeignete Winterreifen zu achten.

Auslöser des Unfalls war ein 27-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel, der in einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen leistungsstarken Sportwagen verlor. Sein Fahrzeug, das mit Sommerreifen unterwegs war, schleuderte gegen eine Betonleitplanke, prallte anschließend gegen einen Lkw und kam schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Die Profiltiefe der Sommerreifen lag nur knapp über dem gesetzlichen Mindestmaß von 1,6 Millimetern – ein Umstand, der Fragen nach ihrer Eignung bei winterlichen Bedingungen aufwirft.

Ein 28-jähriger Fahrer aus Hilden, der hinterherfuhr, touchierte ebenfalls die Leitplanke und blieb auf der linken Fahrspur stehen. Der 58-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt, doch der Sportwagen sowie die beiden anderen Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten als nicht mehr fahrbereit abgeschleppt werden. Erste Schätzungen gehen von einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 90.000 Euro aus. Ob die Sommerbereifung unmittelbar zum Unfall beigetragen hat, wird noch untersucht; offizielle Ergebnisse liegen bisher nicht vor. Der Vorfall unterstreicht jedoch die Gefahren, die von unangemessener Bereifung bei Kälte ausgehen. Die Behörden rieten Autofahrern dringend dazu, auf Winter- oder Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol umzusteigen. Angesichts der erwarteten Frosttemperaturen in den kommenden Wochen wird besonders auf die richtige Reifenwahl hingewiesen, um ähnliche Unfälle zu vermeiden.

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Der Unfall auf der A2 hat einmal mehr gezeigt, wie riskant Sommerreifen bei winterlichen Bedingungen sind. Während die Ermittlungen noch laufen, beläuft sich der finanzielle Schaden bereits auf geschätzte 90.000 Euro. Fahrern wird geraten, ihre Bereifung zu überprüfen und sich auf glatte Straßen vorzubereiten, um weitere Zwischenfälle zu verhindern.