Schwerverletzte nach mutmaßlichem illegalen Autorennen in Mülheim
Schwerverletzte Fußgängerin nach mutmaßlichem illegalen Straßenrennen in Mülheim
Am Donnerstagabend wurde auf der Kardinal-Graf-Galen-Straße in Mülheim eine Fußgängerin von einem rasenden Auto erfasst. Der Vorfall in Höhe der Hausnummer 34 wird nun als mögliches illegales Straßenrennen ermittelt. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes an einem gefährlichen Hochgeschwindigkeitsrennen beteiligt war.
Der Unfall ereignete sich gegen Abend des 23. April. Eine 47-jährige Frau überquerte gerade die Straße, als ein Mercedes sie seitlich traf. Sie erlitt leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Am Steuer des Wagens saß ein 22-jähriger Mann aus Duisburg. Zeugenaussagen und Beweismaterial deuten darauf hin, dass er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war – möglicherweise im Rahmen eines nicht genehmigten Rennens. Sein 22-jähriger Beifahrer blieb unverletzt.
Die Behörden beschlagnahmten den Mercedes unmittelbar nach der Kollision. Der Fall wird nun nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs geprüft, der illegale Kraftfahrzeugrennen auf öffentlichen Straßen unter Strafe stellt.
Die verletzte Fußgängerin erhielt nach dem Unfall medizinische Versorgung. Die Polizei ermittelt weiter, um zu klären, ob der Fahrer tatsächlich an einem Rennen teilgenommen hat. Bei einer Verurteilung nach dem entsprechenden Gesetz drohen ihm empfindliche Strafen.






