02 April 2026, 10:32

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trümmern auf den Gleisen, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Gruppe von Menschen in der Nähe, mit einer Brücke, Strommasten und Drähten im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter aus Gelsenkirchen wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf schwer verletzt, nachdem er von einem Zug erfasst worden war. Der Vorfall ereignete sich, als sich der Mann in einem gefährlichen Bereich des Bahnhofs aufhielt und ein Regional-Express aus Köln in den Bahnsteig einfuhr.

Der Unfall passierte in den frühen Morgenstunden am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Der zum Zeitpunkt des Geschehens im Dienst befindliche Arbeiter wurde vom RE 9 erfasst und erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte leisteten vor Ort Erste Hilfe, bevor er eilends in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Nach der Kollision wurde die Strecke der RE 9 für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Sieben weitere Züge hatten zusammen etwa 90 Minuten Verspätung. Um die Störungen zu bewältigen, wurden Teilstrecken gesperrt und Umleitungen eingerichtet.

Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um zu klären, wie der Arbeiter in die Zugbahn geraten konnte. Die genauen Umstände sind noch unklar, und es gibt keine Berichte über ähnliche Vorfälle auf dieser Strecke. Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Ermittler die Ereignisse rekonstruieren, die zum Unfall führten. Der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke wurde inzwischen wieder aufgenommen, allerdings hielten sich die Verspätungen noch einige Zeit nach dem Vorfall.

Der Fall unterstreicht die Gefahren, denen Bahnmitarbeiter bei der Arbeit in der Nähe aktiver Gleise ausgesetzt sind.

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