21 December 2025, 15:46

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängeseilbrücken nach Schloss Burg

Fahrzeuge auf einer Brücke mit Lichtern, Polen, Hügeln und Himmel im Hintergrund.

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängeseilbrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein richtungsweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den geplanten Bau einer etwa 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke bei Schloss Burg.

Ein ehemaliges Sportgelände im Solinger Stadtteil Oberburg wurde an den Projektentwickler Günter Eberhardt verkauft und ebnet damit den Weg für eine neue Touristenattraktion. Die Eberhardt-Gruppe plant den Bau einer 280 Meter langen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg, ergänzt durch Parkplätze, Besucherinfrastruktur und Wanderwege. Die politische Zustimmung zum Verkauf erfolgte im Oktober 2025, der Vertrag wurde im Dezember desselben Jahres unterzeichnet.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) hat den Verkauf des Geländes an der Talsperrenstraße abgeschlossen, das zuvor als Sportfläche genutzt wurde. SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz begrüßte das Geschäft und betonte, es werde die Attraktivität des Bereichs um die historische Anlage Schloss Burg deutlich steigern.

Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, müssen jedoch umfangreiche Planungsverfahren durchlaufen werden. Der aktuelle Bebauungsplan klassifiziert das Gelände noch als Grünfläche mit Sportnutzung, sodass neue Entwicklungspläne und Fachgutachten erforderlich sind. Eberhardt hat bereits zugesagt, Parkflächen für verschiedene Fahrzeuge sowie Gebäude für den Ticketverkauf, Besucherinformationen und Sanitäranlagen zu errichten. Ein öffentlicher Wanderweg wird das ehemalige Sportgelände mit der Hängebrücke verbinden und so einen einfachen Zugang für Besucher gewährleisten. Die neuen Parkmöglichkeiten sollen auch Gästen von Veranstaltungen auf Schloss Burg zugutekommen und die Anlage noch stärker in die lokale Tourismusinfrastruktur einbinden. Eberhardt zeigte sich überzeugt vom Potenzial des Projekts und bezeichnete die touristische Anziehungskraft des Standorts als „außergewöhnlich“.

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Der Verkauf markiert den ersten Schritt zur Umwandlung des ehemaligen Sportgeländes in ein zentrales Besucherziel. Nach Fertigstellung werden die Hängebrücke und die begleitenden Einrichtungen neue Angebote für Touristen und Veranstaltungsteilnehmer schaffen. Die Planungs- und Entwicklungsarbeiten sollen in den kommenden Monaten vorangetrieben werden.