Snowboarder verliert sich nachts in den Bergen - gerettet - Snowboarder nach Irrfahrt in Garmisch-Partenkirchen gerettet
Ein 21-jähriger Snowboarder aus Aachen wurde auf der Garmisch-Classic-Piste nach einer falschen Abzweigung vermisst. Sein Verschwinden löste eine großangelegte, dreitägige Suchaktion mit rund 100 Rettungskräften aus, darunter Bergrettungsteams und Polizeieinheiten.
Der Mann hatte sich beim Snowboarden verlaufen und war versehentlich in ein anderes Tal geraten. Mit fast leerem Handyakku gelang es ihm noch, seinen letzten bekannten Standort zu übermitteln, bevor das Gerät vollständig ausschaltete. Anschließend folgte er dem Licht einer Wanderlampe, das ihn auf einen steilen, mit Seilen gesicherten Pfad im Reintal führte.
Da er nicht weiterkam, suchte er Schutz in einer unbewohnten Alpenhütte, wo er für die Rettungskräfte unerreichbar blieb. Sein Freund alarmierte gegen 20:40 Uhr die Rettungsdienste, woraufhin die großangelegte Suchaktion begann. Teams der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen, der alpinen Einheit der Grenzpolizei Murnau sowie örtliche Polizeikräfte beteiligten sich an der Suche.
Kurz vor Mitternacht entdeckte die Besatzung eines Polizeihubschraubers den Vermissten in der Nähe der Hütte. Die Rettungskräfte erreichten ihn in den frühen Morgenstunden – leicht unterkühlt, aber sonst unverletzt.
Der Snowboarder wurde nach einer Nacht in den Bergen sicher geborgen. Die Aktion erforderte eine enge Abstimmung zwischen mehreren Rettungsteams, darunter auch Höhlentauchspezialisten, über die in Schweizer Medien berichtet wurde. Die Behörden bestätigten, dass der Mann nach dem Vorfall keine ernsthafte medizinische Behandlung benötigte.
