Solingen gibt 82.000 Euro für dringende Reparaturen in der Eishalle frei – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Marie-Theres SegebahnSolingen gibt 82.000 Euro für dringende Reparaturen in der Eishalle frei – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Der Solinger Finanzausschuss hat 82.234 Euro für die Behebung dringender Sicherheitsmängel in der städtischen Eishalle freigegeben. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem der lokale Wählerverband SG zukunft. Bedenken hinsichtlich der langfristigen Zukunft der Anlage äußert. Die Gruppe fordert nun mehr Transparenz und ein nachhaltiges Finanzierungskonzept.
Die neu bewilligten Mittel sollen akute Gefahrenquellen in der Halle beseitigen und gleichzeitig den öffentlichen Betrieb aufrechterhalten. SG zukunft. argumentiert jedoch, dass der Betreiber, die Solingen Eissport gGmbH, mit tiefgreifenden finanziellen und strukturellen Problemen kämpft, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen.
Der Verband kritisiert das Fehlen einer detaillierten technischen Bewertung des Bauzustands der Eishalle. Ohne eine umfassende Prüfung stelle sich die Frage, ob die bereitgestellten Gelder ausreichen oder überhaupt Teil einer übergeordneten Strategie seien. Zudem werden Zweifel an der verantwortungsvollen Verwendung von Steuergeldern geäußert.
SG zukunft. plant, der Stadtverwaltung einen offiziellen Fragenkatalog vorzulegen. Gefordert werden klare Aussagen zum aktuellen Zustand der Halle, zu künftigen Finanzierungsbedarfen und zur Existenz eines langfristigen Konzepts. Ein zentraler Vorschlag sieht vor, einen 4,8-Millionen-Euro-Förderantrag für eine grundlegende Sanierung der Anlage zu stellen.
Die Gruppe betont, dass jede Lösung sowohl kurzfristige Instandsetzungen als auch eine finanziell tragfähige Erhaltungsstrategie vereinen müsse. Ziel sei es, den Betrieb der Eishalle dauerhaft zu sichern, ohne die öffentlichen Haushalte übermäßig zu belasten.
Die Zukunft der Eishalle hängt sowohl von kurzfristigen Maßnahmen als auch von einer klaren langfristigen Perspektive ab. SG zukunft. fordert vor weiteren finanziellen Zusagen eine vollständige bauliche Überprüfung. Das von der Gruppe vorgeschlagene Sanierungsprojekt und der Förderantrag könnten die Nachhaltigkeit der Anlage für die kommenden Jahre maßgeblich prägen.






