21 April 2026, 18:36

Solingen kämpft um Schwimmfähigkeiten: Immer mehr Kinder können nicht schwimmen

Drei Kinder schwimmen im Wasser mit einer Wand im Hintergrund.

Solingen kämpft um Schwimmfähigkeiten: Immer mehr Kinder können nicht schwimmen

Immer mehr Kinder in Solingen verlassen die Grundschule ohne sichere Schwimmkenntnisse

Die Ursachen für dieses Problem liegen in eingeschränktem Zugang zu Schwimmbädern, Personalmangel und den anhaltenden Folgen der Pandemie. Nun suchen lokale Verantwortliche nach Lösungen, um den Trend umzukehren.

Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat betont die Dringlichkeit des Handelns. Zuverlässiger Schwimmunterricht stärke nicht nur das Selbstvertrauen, sondern beuge auch Ertrinkungsunfällen vor, die jährlich vorkommen.

Dass Kinder die Schule ohne Schwimmfähigkeiten verlassen, ist in den letzten Jahren zu einem immer größeren Problem geworden. Begrenztes Platzangebot in Bädern, fehlendes Personal und pandemiebedingte Schließungen haben die Situation verschärft. Ohne ausreichende Anleitung sind Nichtschwimmer realen Gefahren im und am Wasser ausgesetzt.

Ein möglicher Ansatz sind Schwimmhelfer: geschulte Kräfte, die Lehrkräfte entlasten, indem sie kleinere Gruppen betreuen und individuelle Förderung anbieten. Die CDU ist überzeugt, dass dies die Qualität des Unterrichts deutlich verbessern würde.

Der Solinger Stadtsportbund schätzt, dass ein jährliches Budget von etwa 75.000 Euro ausreichen würde, um flächendeckend alle Schulformen zu unterstützen. Zusätzliche Mittel könnten aus externen Programmen wie "Deutschland lernt schwimmen" stammen. Die Stadtverwaltung wurde aufgefordert, frühere Erfahrungen mit Schwimmhelfern auszuwerten und langfristige Finanzierungsmodelle zu prüfen.

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Früher und kontinuierlicher Schwimmunterricht rettet Leben. Neben der Sicherheit fördert er Selbstbewusstsein und eine lebenslange Freude an Bewegung. Doch ohne Gegenmaßnahmen werden viele Kinder weiterhin diese essenziellen Fähigkeiten verpassen.

Nun muss der Solinger Stadtrat entscheiden, wie es weitergeht. Bei einer Umsetzung könnten Schwimmhelfer gezielt in Schulen unterstützen, Risiken verringern und die Lernerfolge steigern. Die vorgeschlagenen 75.000 Euro pro Jahr würden Ausbildung und Einsatz decken – damit jedes Kind die Chance erhält, diese lebenswichtige Kompetenz zu erlernen.

Quelle