15 February 2026, 11:08

Solingen reformiert Mittagsbetreuung: Längere Betreuungszeiten ab 2026

Eine Schule mit einem vor ihr geparkten Auto, das ein Willkommensschild, Fenster und eine Tür hat, umgeben von Topfpflanzen, Bäumen, Menschen, Pfählen, Drähten und einem bewölkten Himmel.

Solingen reformiert Mittagsbetreuung: Längere Betreuungszeiten ab 2026

Solingens Oberbürgermeister Daniel Flemm treibt eine grundlegende Reform der Mittagsbetreuung an Grundschulen voran. Ab dem 1. August 2026 sollen die Neuerungen die Unterstützung für berufstätige Familien ausweiten – allerdings nicht an allen Schulen gleichzeitig, da die Umsetzung schrittweise erfolgt.

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Das neue System verlängert die Betreuung bis 14:00 Uhr für 22 bestehende Gruppen. Drei Pilotschulen bieten zudem an zwei Nachmittagen pro Woche eine Nachmittagsbetreuung bis 15:00 Uhr an. Die Anpassungen zielen darauf ab, Eltern mit Vereinbarkeitsproblemen zwischen Beruf und Kinderbetreuung zu entlasten und ihnen verlässlichere Abläufe zu ermöglichen.

Von den derzeit 43 Mittagsbetreuungsgruppen wechseln zunächst nur 22 bis 2026 zum Standardmodell. Drei weitere Schulen testen das flexible "ÜMI Flex"-Konzept. Die verbleibenden 21 Grundschulen profitieren vorerst nicht von dem erweiterten Angebot.

Die Pilotphase wird genau beobachtet, um zu prüfen, ob das Modell später stadtweit eingeführt werden soll. CDU-Stadträt:innen und Bildungsexpert:innen begrüßen den Schritt als deutliches Zeichen für die Familienfreundlichkeit der Stadt.

Die Reformen erfüllen damit ein zentrales Wahlversprechen von Oberbürgermeister Flemm. Bei Erfolg könnte die verlängerte Betreuung langfristig an allen Solinger Grundschulen eingeführt werden. Zunächst aber erhalten nur Teile der berufstätigen Elternschaft in der Stadt strukturierte Unterstützung.