Solingen startet neuen Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz
Annerose KensySolingen startet neuen Ausschuss für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz
Solingen geht einen neuen Schritt in Richtung offenerer und inklusiverer Kommunalpolitik. Der Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Gleichberechtigung trat am 5. Februar 2026 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Mit dieser Initiative sollen politische Entscheidungsprozesse näher an die Bürgerinnen und Bürger herangerückt und eine stärkere öffentliche Mitgestaltung der Stadtangelegenheiten gefördert werden.
Der Ausschuss wurde ins Leben gerufen, um ein zentrales Wahlversprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. umzusetzen. Seine Hauptziele sind mehr Transparenz, ein respektvoller Dialog sowie eine stärkere Rechenschaftspflicht in der lokalen Politik. Den Vorsitz übernimmt Martin Bender, sein Stellvertreter ist Erkan Sarıkaya.
Die Auftaktsitzung gab die Richtung für die künftige Arbeit vor und schuf eine Plattform, auf der Bürgerinnen und Bürger Ideen, Anliegen und Vorschläge einbringen können. Einwohner sind aufgerufen, Themen und Anregungen direkt per E-Mail einzureichen. Das Vorgehen des Ausschusses spiegelt einen breiteren Trend in Nordrhein-Westfalen wider: Seit 2024 haben mindestens 15 weitere Städte – darunter Dortmund, Essen und Duisburg – ähnliche Gremien eingerichtet.
Durch die Betonung von Offenheit und Bürgerengagement will der Ausschuss ein responsiveres und partizipativeres politisches Umfeld schaffen. Die Initiative knüpft an das langjährige Bekenntnis der Bürgergemeinschaft an, Politik bürgernah und alltagsrelevant zu gestalten.
Die Gründung des Ausschusses markiert einen konkreten Schritt hin zu einer lebendigeren Demokratie in Solingen. Mit einer klaren Struktur für öffentliche Beteiligung und dem Fokus auf Transparenz plant die Gruppe in den kommenden Monaten neue Vorhaben anzustoßen. Das Modell steht im Einklang mit wachsenden Bestrebungen in der Region, die Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene zu stärken.
