13 January 2026, 04:15

Späte Schulschließungen bringen Eltern in Brandenburg und NRW in Not

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte der westfälischen Geographie, das auf einer schwarzen Oberfläche ruht.

Eltern fordern frühere Informationen über Schulschließungen in NRW - Späte Schulschließungen bringen Eltern in Brandenburg und NRW in Not

Eltern in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen sahen sich mit kurzfristigen Störungen konfrontiert, nachdem Schulen überraschend Schließungen ankündigten. Der plötzliche Wechsel zum Distanzunterricht brachte viele berufstätige Familien in letzter Minute in Bedrängnis, da sie spontan für Kinderbetreuung sorgen mussten. Der Landeselternverband der Grundschulen fordert nun frühere Warnungen bei künftigen Notfällen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Glatteis gewarnt, woraufhin das Bildungsministerium Schulen schließen und auf Online-Unterricht umstellen ließ. Die Behörden hatten die Schulen bereits am Freitag, dem 10. Januar 2026, über mögliche Schließungen informiert. Die endgültige Entscheidung für die Schließung am Montag wurde jedoch erst am Sonntagnachmittag, dem 11. Januar, bekannt gegeben.

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Die meisten Grundschulen boten eine Notbetreuung an, nur in wenigen Einzelfällen blieb diese aus. Eltern kritisierten jedoch die späte Mitteilung und argumentierten, sie hätten bereits am Freitag informiert werden müssen, um alternative Betreuungsmöglichkeiten organisieren zu können. Der Landeselternverband betonte, dass zwar die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler an erster Stelle stehe, eine frühere Kommunikation aber die Belastung für die Familien verringern würde. Die Schulen in beiden Bundesländern waren zwar bereits am Freitag über mögliche Einschränkungen unterrichtet worden. Doch die Ankündigung der Schließung für den Dienstag am Sonntag überraschte viele – zu wenig Zeit blieb, um Arbeitspläne anzupassen oder Betreuungslösungen zu finden.

Die Entscheidung des Bildungsministeriums basierte auf Sicherheitsbedenken wegen der glatten Straßenverhältnisse. Für die Zukunft pocht der Landeselternverband auf rechtzeitige Informationen, um Familien besser auf solche Situationen vorzubereiten. Die Schulen werden nun ihre Kommunikationsprozesse überprüfen, um bei künftigen wetterbedingten Schließungen ähnliche Probleme zu vermeiden.