30 January 2026, 05:54

SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis positioniert sich klar gegen Rechtsextremismus

Eine Gruppe von Menschen geht eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin, Deutschland, entlang und hält ein Banner mit der Aufschrift "Stay Rebel Stronger Together" in der Hand, während Gebäude und Laternenpfähle sowie ein bewölkter Himmel zu sehen sind.

SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis positioniert sich klar gegen Rechtsextremismus

Der SPD-Kreisverband Rheinisch-Berg hat eine klare Haltung gegen den Aufstieg des rechtsextremen Gedankenguts bezogen. Bei einer kürzlichen Veranstaltung warnten Parteimitglieder und Redner vor der zunehmenden Normalisierung spalterischer und antidemokratischer Positionen. Die Zusammenkunft war geprägt von deutlichen Stellungnahmen politischer Akteure sowie einem Auftritt des Poetry-Slam-Künstlers Luca Swieter.

In seiner Rede betonte der SPD-Politiker Lindh die dringende Notwendigkeit, die Demokratie nicht nur zu verteidigen, sondern aktiv zu stärken. Er verwies darauf, dass Verachtung für die Menschenwürde, Rassismus und Lügen zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz fänden – eine ernsthafte Bedrohung. Seine Warnung war unmissverständlich: "Es ist nicht das Normale, das extrem wird – es ist das Extreme, das normal wird."

Lindh kritisierte zudem die AfD scharf. Der Partei warf er vor, gezielt Desinformation zu verbreiten, Netzwerke mit antidemokratischen Gruppen aufzubauen und Sympathien für autoritäre Regime zu zeigen. Der Widerstand gegen solche Kräfte dürfe niemals als politische Taktik betrachtet werden, sondern sei eine grundlegende Pflicht eines Verfassungsstaates, so Lindh. Zudem verurteilte er die Instrumentalisierung des Patriotismus durch rechtsextreme Akteure, die Vielfalt ablehnten und Solidarität verweigerten.

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Der Poetry-Slammer Luca Swieter unterstrich in seinem pointiert-satirischen Auftritt die Botschaft, dass Demokratie auf kritischem Denken, Zusammenhalt und der Bereitschaft beruht, Falschbehauptungen zu widersprechen.

Der SPD-Kreisverband Rheinisch-Berg bekräftigte vor den Wahlen 2026 sein Bekenntnis zum Verfassungs patriotismus und einer offenen, demokratischen Gesellschaft. In einer veröffentlichten Erklärung griff der Verband die Warnungen der Veranstaltung auf und verwies auf die Gefahren einer schleichenden Normalisierung rechtsextremer Positionen.

Die Veranstaltung machte deutlich, wie entschlossen die SPD gegen Extremismus vorgehen und demokratische Werte verteidigen will. Sowohl Lindhs Worte als auch Swieters Auftritt appellierten an die Wachsamkeit gegenüber der Verbreitung spalterischer Ideologien. Die Haltung des Kreisverbands deutet auf ein anhaltendes Engagement für Solidarität und verfassungsmäßige Grundsätze in den kommenden Jahren hin.