30 January 2026, 09:24

SPD in Solingen vollzieht überraschende Kehrtwende bei Gewerbeflächen

Ein detaillierter alter Stadtplan von Zoffingen, Deutschland, auf Papier, der den Stadtplan mit Straßen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt, der zusätzliche Informationen bietet.

SPD in Solingen vollzieht überraschende Kehrtwende bei Gewerbeflächen

In Solingens politischem Umfeld zeichnet sich ein Wandel ab: Die SPD kehrt ihre Haltung zur gewerblichen Flächenentwicklung um. Noch vor weniger als einem Jahr blockierte die politische Partei die zentralen Gebiete – nun unterstützt sie Pläne für Fürkeltrath II, Schrodtberg und eine Prüfung von Piepersberg-West. Die FDP begrüßt diesen Kurswechsel als Schritt hin zu einer unternehmensfreundlicheren Politik.

In einer bemerkenswerten Kehrtwende spricht sich die SPD nun für die Erschließung von Fürkeltrath II und Schrodtberg aus und fordert zudem eine Bewertung von Piepersberg-West. Dies steht im Kontrast zu einer Entscheidung aus dem vergangenen Jahr, als SPD, Grüne und Linke gemeinsam die Ausweisung mehrerer Gewerbegebiete in der Stadt ablehnten.

Die FDP, die sich seit Langem für die Beibehaltung des Buschfeld-Geländes als gewerbliche Reserve einsetzt, zeigt sich erleichtert über den Sinneswandel der politischen Partei. Die Partei argumentiert, Solingen müsse einen verlässlichen, investorenfreundlichen Kurs einschlagen, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zuvor hatte die FDP den Masterplan Arbeit und Wirtschaft kritisiert, der neue Gewerbeflächen auf vorab ausgewiesene Standorte beschränkte – und damit Fürkeltrath II, Piepersberg-West und Schrodtberg faktisch ausschloss.

Laut FDP war die bisherige Politik realitätsfern und gefährdete lokale Beschäftigung und Investitionen. Die Partei fordert nun eine konsequente Umsetzung der neuen Linie und deutet den SPD-Kurswechsel als Eingeständnis wirtschaftlicher Notwendigkeiten.

Die aktualisierte Position der SPD nähert sich damit den langjährigen FDP-Forderungen nach einer Ausweitung gewerblicher Flächen an. Sollten die Pläne für Fürkeltrath II und Schrodtberg genehmigt werden, könnten sich für Unternehmen in Solingen neue Chancen eröffnen. Die wirtschaftliche Strategie der Stadt könnte künftig stärker auf flexible Flächennutzung setzen, um Investitionen anzuziehen und das Beschäftigungswachstum zu fördern.

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