20 February 2026, 11:14

Stadtrat beschließt 2026er Haushalt mit Fokus auf Bildung und soziale Projekte trotz Defizit

Ein Plakat mit einer detaillierten Karte der Vereinigten Staaten, die Straßen und Highways hervorhebt, mit der Überschrift "Corridor Growth Projects" in fetter, schwarzer, zentrierter Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Stadtrat beschließt 2026er Haushalt mit Fokus auf Bildung und soziale Projekte trotz Defizit

Der Stadtrat hat den Haushalt für 2026 verabschiedet und dabei Mittel für große Vorhaben in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und soziale Dienstleistungen bereitgestellt. Der Plan sieht Investitionen in Schulen, Obdachlosenunterkünfte und Barrierefreiheitsmaßnahmen vor. Allerdings weist der Haushalt für das kommende Jahr ein Defizit von knapp 4 Millionen Euro aus.

Am 19. Februar 2026 billigte der Rat einstimmig den Etat, der Einnahmen in Höhe von 243,5 Millionen Euro und Ausgaben von 252,0 Millionen Euro vorsieht. Die Investitionsausgaben belaufen sich auf 62,9 Millionen Euro, wobei 34,1 Millionen Euro durch neue Kredite finanziert werden.

Ein erheblicher Teil des Haushalts fließt in den Bildungsbereich. Über 16 Millionen Euro sind für den Ausbau der Dritten Gesamtschule in Wevelinghoven vorgesehen, während 3,1 Millionen Euro in ein neues Naturwissenschaftsgebäude am Erasmus-Gymnasium investiert werden. Weitere 2 Millionen Euro dienen der Modernisierung des Lehrschwimmbeckens in Wevelinghoven.

Bei den Infrastrukturprojekten sind 3,5 Millionen Euro für eine neue Feuerwehrwache in Kapellen sowie 920.000 Euro für die Sanierung der Nord-Süd-Kohlenbahnbrücke eingeplant. Im sozialen Bereich erhalten eine Obdachlosenunterkunft an der Ringstraße 2,9 Millionen Euro, und 1,15 Millionen Euro fließen in den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen.

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Parallel dazu treiben mehrere Städte 2026 ihre Inklusionsinitiativen voran. Augsburg überarbeitet ab Mitte des Jahres seinen Aktionsplan Inklusion mit Schwerpunkt auf Barrierefreiheit und Schulungen. Der Berliner Bezirk Treptow-Köpenick sammelt bis zum 30. April öffentliche Vorschläge für seine Agenda: Mehr Inklusion. Das Programm Impulse Inklusion im Landkreis Mainz-Bingen fördert Projekte mit bis zu 4.000 Euro pro Vorhaben – Antragsschluss ist der 14. August. Potsdam veranstaltet vom 20. April bis 17. Mai seine Inklusionstage.

Der Haushalt lenkt Gelder in langfristige Verbesserungen von Schulen, öffentlicher Sicherheit und Verkehr. Trotz des geplanten Defizits setzt der Rat Prioritäten bei Projekten zu Bildung, Obdachlosigkeit und Barrierefreiheit. Gleichzeitig werden in mehreren Städten Inklusionsbemühungen durch Förderprogramme und Bürgerbeteiligung vorangetrieben.