Stadtrat beschließt Maßnahmenpaket gegen sexualisierte Gewalt an Grundschulen
Marie-Theres SegebahnStadtrat beschließt Maßnahmenpaket gegen sexualisierte Gewalt an Grundschulen
Der Stadtrat hat das Konzept „Schule als sicherer Ort“ verabschiedet, um sexualisierte Gewalt an Grundschulen zu verhindern. Die Entscheidung fiel am 24. September 2025. Die Initiative richtet sich an alle Drittklässler in Grund- und Förderschulen der Region.
In der ersten Phase liegt der Fokus auf Schulen mit hoher Priorität. Auch Einrichtungen, die die Kriterien für pädagogische Programme erfüllen, können teilnehmen. Zu den strukturellen Maßnahmen gehören die Optimierung der Außenbeschilderung an 14 Schulen sowie die Nachrüstung von 682 Türen mit Schließzylindern und Drückergarnituren. Die technischen Aufrüstungen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.
An 21 Schulen laufen bereits Fortbildungen für Lehrkräfte zur Gewaltprävention. Die pädagogischen Maßnahmen, für die etwa 258.600 Euro veranschlagt sind, ergänzen diese Bemühungen. Die Stadt plant, die Wirksamkeit aller Maßnahmen jährlich zu überprüfen.
Das Projekt verbindet bauliche Verbesserungen mit präventiver Aufklärungsarbeit, um die Sicherheit zu erhöhen. Durch jährliche Evaluierungen sollen Fortschritte und Auswirkungen dokumentiert werden. Sowohl die strukturellen als auch die pädagogischen Schritte werden nun an den ausgewählten Schulen umgesetzt.






