27 April 2026, 12:46

Streit um trockenen Rasen: Leverkusens Trainer wirft Köln Platz-Manipulation vor

Navy-Fußballspieler feiern ein Touchdown auf einem regennassen Feld, tragen Helme und Uniformen, mit Zuschauern und Stadionbeleuchtung im Hintergrund.

Streit um trockenen Rasen: Leverkusens Trainer wirft Köln Platz-Manipulation vor

Während des Spiels von Bayer Leverkusen in Köln entbrannte ein Streit über die Platzverhältnisse. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte die trockene Spielfläche, die seiner Meinung nach das Spiel verlangsamt habe. Kölns Cheftrainer René Wagner reagierte später auf die Vorwürfe mit einer Mischung aus Humor und Zurückweisung.

Das Spiel fand an einem warmen Tag statt, bei Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius. Trotz Bewässerungsversuchen trocknete der Rasen im Kölner Stadion schnell aus – ein bekanntes Problem in der Arena. Hjulmand bezeichnete den Platz als "knochentrocken" und deutete an, er könnte vor dem Spiel bewässert und dann zum Trocknen stehen gelassen worden sein.

Wagner wies jeden Vorwurf einer absichtlichen Manipulation zurück. Scherzhaft meinte er, die Sonne könne schuld an den trockenen Bedingungen sein. Später entschuldigte er sich, falls die Platzpflege seines Teams verdächtig gewirkt habe, betonte aber, es habe keine Absicht gegeben, den Platz unlauter zu verändern.

Laut dem Greenkeeping-Handbuch der DFL sollen Vereine die Bewässerung an Wetter und Mikroklima anpassen. Kölns Schwierigkeiten bei der Platzpflege stehen im Kontrast zu Leverkusens eigener Bilanz – deren Platzwart-Team gewann in der vergangenen Saison die Auszeichnung "Platz des Jahres".

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Die Auseinandersetzung unterstrich die Herausforderungen, optimale Platzbedingungen zu gewährleisten. Hjulmands Frustration über die trockene Oberfläche traf auf Wagners locker, aber bestimmt vorgetragene Zurückweisung. Beide Seiten erkannten das Problem an, doch eine vorsätzliche Regelwidrigkeit wurde nicht bestätigt.

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