Strompreise sinken für Neukunden – doch viele zahlen weiterhin zu viel
Leokadia MansVerbrauchertipp: Prüfen Sie Ihren Stromanbieter - Strompreise sinken für Neukunden – doch viele zahlen weiterhin zu viel
Strompreise für Neukunden sinken – doch nicht alle Anbieter geben staatliche Subventionen weiter
In vielen Regionen sind die Strompreise für Neukunden gesunken, mit Tarifen von teilweise unter 30 Cent pro Kilowattstunde. Doch nicht alle Versorger reichen die Ersparnisse aus dem neuen staatlichen Förderprogramm an die Verbraucher weiter. Dadurch zahlen einige Haushalte weiterhin Hundert Euro zu viel im Jahr.
Die Bundesregierung subventioniert ab 2026 die Netzentgelte mit 6,5 Milliarden Euro, um die Stromkosten im Schnitt um 1,52 Cent pro Kilowattstunde zu senken. Allerdings sind die Anbieter nicht verpflichtet, diese Ersparnisse direkt an die Kunden weiterzugeben – zudem gibt es regionale Unterschiede. Die Folge: Viele Bestandskunden bleiben auf höheren Tarifen sitzen, während Neukunden günstigere Angebote erhalten.
Besonders teuer ist es oft für Kunden im Grundversorgungstarif. Ein Anbieterwechsel oder Tarifwechsel könnte ihnen rund 330 Euro im Jahr sparen, bei Sonderkonditionen sind es teilweise etwa 170 Euro. Da die Transportkosten in diesem Jahr gesunken sind, lohnt sich ein Vergleich der Anbieter und eine Überprüfung der Verträge – das kann zu deutlichen Einsparungen führen.
Wer im Grundversorgungstarif ist, kann mit nur zwei Wochen Frist den Anbieter wechseln. Doch wer nicht aktiv wird, zahlt weiter mehr als nötig – selbst wenn günstigere Alternativen verfügbar sind.
Das Förderprogramm hat zwar die Kosten für Neukunden gesenkt, doch Bestandskunden müssen selbst nach besseren Angeboten suchen. Bei möglichen Ersparnissen von mehreren Hundert Euro pro Jahr können eine Vertragsprüfung und ein Anbietervergleich zu sofortigen Senkungen der Stromrechnung führen.
