16 December 2025, 22:52

Thyssenkrupp-Aktie bleibt in der Zwickmühle – droht der nächste Absturz?

Ein bearbeitetes Bild, das Teile eines Fahrzeugs mit sichtbaren Buchstaben, Logo und Design zeigt.

Thyssenkrupp-Aktie bleibt in der Zwickmühle – droht der nächste Absturz?

Thyssenkrupp-Aktie: Was kommt als Nächstes?

Seit Tagen bewegt sich die Thyssenkrupp-Aktie seitwärts bei der Neun-Euro-Marke. Wie geht es weiter mit dem Kurs des deutschen Industriekonzerns?

  1. Dezember 2025, 12:00 Uhr MESZ

Die finanzielle Zukunft von Thyssenkrupp bleibt ungewiss, nachdem das Unternehmen ein weiteres schwieriges Jahr vor sich hat. Trotz der jüngsten Stabilität des Aktienkurses rechnet der Industriegigant mit hohen Verlusten und kaum Wachstum bei den Umsätzen. Nun richten Anleger ihren Blick darauf, ob die Umstrukturierungspläne des Konzerns eine Wende einleiten können.

Die jüngsten Geschäftszahlen zeichnen ein düsteres Bild: Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis September verzeichnete lediglich der Bereich Decarbon Technologies ein positives operatives Ergebnis. Alle anderen Sparten – mit Ausnahme der Marinesparte TKMS – blieben ohne Umsatzwachstum.

Besonders belasten weiterhin die Stahl- und Automobilgeschäfte die Performance. Diese Bereiche drücken die Rentabilität und tragen zu einem erwarteten Verlust von 400 bis 800 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr bei. Der Aktienkurs pendelt seit Tagen um die 9-Euro-Marke, doch Analysten sehen unter den aktuellen Bedingungen kaum Kaufanreize.

Vorstandschef Miguel López, der 2024 die Führung der Transformation übernahm, steht nun vor der Aufgabe, das Unternehmen in Richtung wachstumsstarker Märkte zu lenken. Ob die Aktie langfristig wieder an Fahrt aufnimmt, wird maßgeblich vom Erfolg dieses Strategiewechsels abhängen.

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Ohne spürbares Umsatzwachstum oder eine Erholung der angeschlagenen Sparten hängt Thyssenkrupps Zukunft von den Fortschritten bei der Restrukturierung ab. Die Fähigkeit des Konzerns, neue Märkte zu erschließen und Verluste zu begrenzen, wird in den kommenden Jahren über die finanzielle Entwicklung entscheiden. Vorerst bleiben die Anleger jedoch zurückhaltend – während die Verluste steigen und das Wachstum stagniert.