21 December 2025, 13:11

Tradition am Jahresende Besuch der kleinen Könige

Eine Frau, Kinder und ein Mann in Santa-Claus-Kostüm mit Brille und Handschuhen stehen in der Nähe eines geschmückten Weihnachtsbaums, einer Wand mit Steinen, Spielzeugen, Dekorationen und einem Korb mit Gegenständen, mit Lichtern im Hintergrund.

Tradition am Jahresende Besuch der kleinen Könige

Tradition zum Jahresende – Besuch der Sternsinger

Teaser: Sternsingerinnen und Sternsinger aus den verschiedenen Meerbuscher Kirchengemeinden waren in dieser Woche zu Gast bei Bürgermeister Christian Bommers.

Jeden Januar empfängt das Alte Zollhaus in Meerbusch eine besondere Gruppe von Besuchern: Bürgermeister Christian Bommers trifft im Rahmen einer langjährigen Tradition auf die Sternsinger – die karitativen Sternsänger aus den örtlichen Pfarrgemeinden. In diesem Jahr steht ein ernstes globales Thema im Mittelpunkt: Kinderarbeit in Bangladesch.

Die Aktion Dreikönigssingen 2026 läuft unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Rund 300.000 Kinder und Jugendliche aus den 27 deutschen Diözesen beteiligen sich am größten Kinderhilfsprojekt der Welt. Sie sammeln Spenden, um Gleichaltrigen in armen Regionen – darunter Bangladesch – zu helfen.

In Bangladesch arbeiten schätzungsweise 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche täglich, davon 1,1 Millionen unter gefährlichen Bedingungen, anstatt zur Schule zu gehen. Die Partnerorganisationen der Aktion, Caritas Bangladesch und die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF), setzen die Mittel ein, um dieser Krise entgegenzuwirken. Bürgermeister Bommers verbindet eine persönliche Beziehung mit der Tradition: Als Kind war er Ministrant, später selbst Sternsinger. Heute begrüßt er die jungen Sänger jedes Jahr aufs Neue – in Anerkennung ihres karitativen Engagements und der Freude, die sie einsamen Mitbürgern bereiten.

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Die gesammelten Spenden fließen direkt in Bildungs- und Schutzprogramme in Bangladesch. Dank des Einsatzes der deutschen Sternsinger könnten benachteiligte Kinder dort bald den Fabriken den Rücken kehren und stattdessen Schulbänke drücken. Die Kampagne wächst weiter und verbindet Gemeinden in Deutschland mit Menschen tausende Kilometer entfernt.