Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter

Tilo Roht
Tilo Roht
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Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die eine Maschine bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit der Aufschrift "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.Tilo Roht

Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter

FRIEBA, traditioneller Textilhersteller aus Wuppertal, meldet Insolvenz an – Betrieb läuft weiter

Der langjährige Wuppertaler Textilhersteller FRIEBA hat Insolvenz angemeldet, führt seinen Betrieb jedoch vorerst wie gewohnt fort. Das Unternehmen, das seine Wurzeln bis ins Jahr 1923 zurückverfolgt, verhandelt derzeit mit einem potenziellen neuen Investor, um kurz nach Ostern die Zukunft zu sichern.

Das in Wuppertal ansässige Unternehmen spezialisiert sich auf die Herstellung von Bändern, Schnüren, Fransen und Flechtwerken aus verschiedenen Materialien in seiner 2.800 Quadratmeter großen Produktionsstätte. Trotz der Insolvenzanmeldung läuft die Produktion stabil weiter – Kundenaufträge werden wie gewohnt abgewickelt, und die Belegschaft bleibt motiviert.

Dr. Marc d'Avoine, vom Amtsgericht Wuppertal bestellter Insolvenzverwalter, begleitet das Verfahren. Die Löhne werden derzeit über Insolvenzgeld abgesichert, doch das Unternehmen strebt an, bis zum zweiten Quartal dieses Jahres wieder eigenständig die Gehälter zu zahlen.

Die Gespräche mit potenziellen Investoren verlaufen vielversprechend. Beide Seiten hoffen, unmittelbar nach Ostern eine Einigung zu erzielen, um die Kontinuität des Unternehmens unter neuer Führung zu gewährleisten.

FRIEBA führt seine Geschäfte ohne Unterbrechung fort, während die Verhandlungen mit Investoren voranschreiten. Bei einem erfolgreichen Abschluss könnte die Übernahme das Unternehmen stabilisieren und die Arbeitsplätze in der traditionsreichen Textilfabrik erhalten.

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