Trickbetrüger stehlen Senioren in NRW wertvollen Schmuck durch falsche Hilfsbereitschaft
Annerose KensyTrickbetrüger stehlen Senioren in NRW wertvollen Schmuck durch falsche Hilfsbereitschaft
Zwei Senioren in Nordrhein-Westfalen Opfer von Schmuckdiebstahl durch Trickbetrug
In zwei getrennten Vorfällen sind in Nordrhein-Westfalen eine 79-jährige Frau aus Heiligenhaus und ein 73-jähriger Mann aus Ratingen Opfer eines Betrugs mit gestohlenem Schmuck geworden. Beide wurden nach dem Helfen bei einer Wegbeschreibung von Unbekannten hereingelegt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, um die Täter zu ermitteln.
Im ersten Fall wurde die 79-Jährige in Heiligenhaus von einem Mann nach dem Weg gefragt. Nach ihrer Hilfe legte er ihr eine wertlose Kette um den Hals und fuhr mit ihrer wertvollen Goldkette davon.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Ratingen, wo ein 73-Jähriger das Ziel der Betrügerin wurde. Eine Frau bat ihn um eine Wegbeschreibung, umarmte ihn anschließend und schob ihm eine billige Kette unter. Mit seiner Goldkette verschwand sie, ohne dass er den Diebstahl sofort bemerkte.
Solche Straftaten sind Teil eines besorgniserregenden Trends in der Region. Allein 2025 verursachte Betrug an älteren Menschen in Nordrhein-Westfalen einen Gesamtschaden von über 34 Millionen Euro – fast sechs Prozent aller gemeldeten Betrugsschäden in diesem Jahr.
Die Behörden raten den Bürgern zur Vorsicht beim Kontakt mit Fremden. Die beiden Opfer in Heiligenhaus und Ratingen verloren wertvollen Schmuck durch nahezu identische Maschen. Die Polizei ermittelt weiter und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.






