Verstappens Nürburgring-Debüt 2026 rückt näher – dank Terminänderung in der NLS
Leokadia MansVerstappens Nürburgring-Debüt 2026 rückt näher – dank Terminänderung in der NLS
Änderungen im Zeitplan der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) könnten Max Verstappen den Einstand bei den 24 Stunden Nürburgring 2026 ermöglichen. Das zweite Rennen der NLS wurde verschoben, um eine Überschneidung mit dem Großen Preis von Japan zu vermeiden – und ebnet damit dem dreifachen Formel-1-Weltmeister den Weg für sein Debüt beim Klassiker.
Verstappen hat noch nie an den 24 Stunden Nürburgring teilgenommen, doch sein geplanter erster Start ist für den 14. bis 17. Mai 2026 vorgesehen. Ersten Kontakt mit dem Langstreckenformat hatte er bereits im September 2025, als er ein NLS-Rennen in einem Ferrari 296 GT3 gewann. Sein Instruktor, Andreas Gülden, äußerte seitdem die Hoffnung, dass Verstappen für das volle 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife zurückkehren wird.
Die Terminänderung erfolgte, nachdem die Veranstalter das zweite NLS-Rennen verlegt hatten, um eine Kollision mit dem Japan-GP zu vermeiden. Diese Anpassung könnte es Verstappen ermöglichen, seine Formel-1-Verpflichtungen mit seinen Ambitionen im Langstreckensport zu vereinbaren.
Unterdessen äußerte sich der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya kritisch zu den Testfahrten von Mercedes in Barcelona. Sein Urteil: Der W17 lag drei bis vier Sekunden unter seinem eigentlichen Leistungspotenzial. Die Aussagen nähren Spekulationen, ob Mercedes in der kommenden Saison den Rückstand auf Red Bull aufholen kann.
Durch die Anpassung des NLS-Kalenders rückt Verstappen nun ein realistisches Debüt bei den 24 Stunden Nürburgring 2026 näher. Seine bisherigen Erfolge in der Serie und die Unterstützung durch Gülden deuten auf eine solide Vorbereitung für das Langstrecken-Highlight hin. Mercedes hingegen steht unter Druck, nachdem die Testleistungen in Barcelona hinter den Erwartungen zurückblieben – kurz vor Beginn der neuen Saison.
