Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Städte kämpfen um Olympische Spiele 2036 oder später
Vier deutsche Städte bewerben sich um die Austragung künftiger Olympische Spiele. Berlin, Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region haben ihre Bewerbungen eingereicht. Das Land prüft eine Kandidatur für die Spiele 2036, 2040 oder 2044.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Vorschläge in sechs zentralen Bereichen mit acht Unterkategorien bewertet. Jede Bewerbung muss operative Mindeststandards erfüllen, um weiterverfolgt zu werden. Eine Vorgabe lautet, dass über 90 Prozent der Wettkampfstätten innerhalb von 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein müssen.
Die vier Bewerberstädte haben nun bis Ende Mai 2026 Zeit, ihre Pläne zu überarbeiten. Ein Bürgerentscheid könnte bis Juni 2026 folgen, um die Unterstützung für eine deutsche Bewerbung zu ermitteln. Die endgültige Entscheidung, welche Stadt Deutschland vertreten wird, wird im Herbst 2026 erwartet.
Deutschland wird seine Kandidatenstadt nach weiterer Ausarbeitung der Bewerbungen auswählen. Der ausgewählte Vorschlag tritt dann international in den Wettbewerb um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 an. Das Verfahren stellt sicher, dass die Öffentlichkeit einbezogen wird und strenge logistische Kriterien eingehalten werden.






