02 May 2026, 12:36

Vortrag zu Duisburger "Stolpersteinen" beleuchtet Erinnerungskultur und NS-Opfer

Mahnmal für Holocaust-Opfer in einem Stadtplatz mit einem Baum davor, Topfpflanze, verstreute trockene Blätter, umgeben von Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen, Bäumen und Himmel.

Vortrag zu Duisburger "Stolpersteinen" beleuchtet Erinnerungskultur und NS-Opfer

Öffentlicher Vortrag zum „Stolpersteine“-Projekt in Duisburg am 10. November 2023

Am 10. November 2023 findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das „Stolpersteine“-Mahnmalprojekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg erläutert, wie die kleinen Messingtafeln, die in Gehwege eingelassen sind, an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Die Veranstaltung beleuchtet zudem ihre Bedeutung für die Erinnerungskultur und die Demokratie.

Der unter dem Titel „Stolpersteine im Pflaster“ stehende Abend beginnt um 20:00 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster (Steinsche Gasse 26). Dr. Sassenberg wird sowohl die Stärken als auch die Grenzen des 1992 vom Künstler Gunter Demnig initiierten Projekts analysieren. Allein in Duisburg erinnern über 300 dieser „Stolpersteine“ an Schicksale von Opfern – jeweils dort, wo sie einst lebten.

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Jede Plakette trägt eine kurze Inschrift mit dem Namen, dem Geburtsjahr, dem Deportationsdatum und dem Todesort der Person. Die Teilnahme kostet fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Für Rückfragen steht das Büro der VHS unter der Telefonnummer 49 203 283-984617 zur Verfügung.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, über die Rolle öffentlicher Mahnmale für das kollektive Gedächtnis nachzudenken. Angesichts der Hunderten „Stolpersteine“ in Duisburg wird die Diskussion ihre fortwährende Relevanz unterstreichen. Eine Anmeldung ist bis zum Veranstaltungstag möglich.

Quelle