Waldcafé in Braunlage kämpft um Überleben durch mehr Gastfreundschaft
Leokadia MansWaldcafé in Braunlage kämpft um Überleben durch mehr Gastfreundschaft
Abgelegenes Waldcafé in Braunlage kämpft mit Besucherrückgang
Das Waldcafé Forellenteich in Braunlage, tief im Wald gelegen und nur nach einem 15-minütigen Fußmarsch erreichbar, steckt in der Krise. Seit Jan und Petra das Café 2017 übernommen haben, geht die Zahl der Gäste zurück – trotz der idyllischen Atmosphäre.
Das Paar hatte den Betrieb von Jans Ex-Frau übernommen, die bei den Stammgästen sehr beliebt war. Doch unter der neuen Führung blieb der erhoffte Zuspruch aus. Warum immer weniger Besucher kommen, können sich Jan und Petra selbst nicht ganz erklären.
Bei einem Testbesuch fiel dem Sternekoch Frank Rosin auf, wie distanziert Petra mit den Gästen umging. Einige hatten ihr Service bereits als unfreundlich kritisiert. Später brach Petra in Tränen aus und gab zu, unter Stress manchmal zu hart zu wirken.
Rosin gab dem Paar eine Woche Bedenkzeit. Beim zweiten Testessen zeigte Petra sich deutlich verändert: Sie begrüßte die Gäste herzlich und sorgte für eine einladende Atmosphäre. Nun wollen Jan und Petra die Öffnungszeiten ausweiten und mehr Veranstaltungen anbieten, um neue Kunden zu gewinnen.
Ob das Café eine Zukunft hat, hängt davon ab, ob Petras verbesserte Gastfreundschaft die Stammgäste zurückholt. Da es keine genauen Aufzeichnungen über frühere Besucherzahlen gibt, wird der Erfolg sich in den kommenden Monaten an der Frequenz messen. Fürs Erste konzentrieren sich die beiden darauf, Schritt für Schritt zu überzeugen – einen Gast nach dem anderen.






