18 April 2026, 06:35

Warum Deutschland am 14. Dezember den magischen Schneekugel-Tag feiert

Ein festlich beleuchtetes Gebäude in Berlin, Deutschland, umgeben von Bäumen und Laternenmasten, mit Texttafeln in der Nähe und einem sichtbaren Himmel im Hintergrund.

Warum Deutschland am 14. Dezember den magischen Schneekugel-Tag feiert

Jährlich am 14. Dezember begeht Deutschland den Schneekugel-Tag – ein Fest zu Ehren der verspielt-nostalgischen Dekoobjekte. Das Datum wurde schlicht wegen seiner Position im Kalender gewählt. Hinter der Tradition steht Sven Giese, der die Aktion 2020 ins Leben rief, um die beliebten Kleinode zu würdigen.

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Schneekugeln blicken auf eine lange und kurieuse Geschichte zurück. Bereits 1572 schuf Leonhard Thurneysser eine frühe Variante – allerdings noch ohne den typischen Schneeeffekt. Die heutige Form entwickelte sich deutlich später: Der Österreicher Erwin Perzy ließ Ende des 19. Jahrhunderts die "Glaskugel mit Schneeeffekt" patentieren.

Eine klassische Schneekugel besteht aus einer durchsichtigen, verschlossenen Kugel, gefüllt mit Wasser und winzigen weißen oder glitzernden Partikeln. Wird sie geschüttelt, wirbeln diese um eine Miniaturlandschaft im Inneren. Meist kommt Leitungswasser zum Einsatz, manche Modelle enthalten jedoch destilliertes oder deionisiertes Wasser für mehr Klarheit. Ein Schuss Glycerin verlangsamt oft den Fall des Glitzers und erzeugt so einen sanften, schwebenden Effekt.

Obwohl die Flüssigkeit ungiftig ist, sollte man sie nicht trinken – im Vordergrund steht schließlich ihr Zauber, nicht ihr Inhalt.

Der Schneekugel-Tag findet seitdem jährlich statt und gibt Fans Anlass, die filigranen Erinnerungsstücke zu feiern. Die Tradition verbindet historische Wurzeln mit zeitloser Faszination. Sammler wie gelegentliche Bewunderer können sie jedes Jahr am 14. Dezember genießen.

Quelle