30 June 2026, 16:41

Weniger Schulwegunfälle in Dortmund und Lünen – doch Risiken bleiben

POL-DO: Schulstart in NRW: Polizei gibt Tipps für eine sichere Schulroute

Weniger Schulwegunfälle in Dortmund und Lünen – doch Risiken bleiben

Dortmund und Lünen verzeichnen leichten Rückgang bei Schulwegunfällen von Kindern

In Dortmund und Lünen hat sich die Zahl der verletzten Kinder auf dem Schulweg leicht verringert. Während 2023 noch sechs Kinder zu Schaden kamen, sank die Zahl 2024 auf fünf. Die Dortmunder Polizei arbeitet aktiv daran, solche Vorfälle weiter zu reduzieren.

Mit kreativen Methoden bringt die Polizei Kindern Verkehrssicherheit bei. So vermittelt ein Verkehrskaspertheater im Westfalenpark spielerisch die Gefahren auf dem Schulweg. Beamte betonen zudem, dass jeder Schulweg individuelle Risiken birgt – oft spielen dabei mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle.

Eltern wird geraten, auf das sogenannte „Elterntaxi“ zu verzichten. Solche Fahrten führen häufig zu Verkehrschaos und unsicheren Situationen vor Schulgebäuden. Stattdessen sollten Erwachsene ihren Kindern Verkehrsregeln beibringen und darauf achten, dass sie helle, reflektierende Kleidung tragen. Radfahrer sollten ihre Fahrräder regelmäßig warten und stets einen Helm tragen.

Autofahrer müssen besonders in der Nähe von Bushaltestellen aufmerksam sein. Kinder können plötzlich zwischen abgestellten Bussen hervortreten und unerwartete Gefahrenstellen schaffen.

Ziel der Dortmunder Polizei ist es, dass alle Schüler sicher in der Schule ankommen. Dazu gehören Aufklärungskampagnen, Präventionsmaßnahmen und praktische Tipps für Kinder wie Erwachsene. Im Mittelpunkt steht die Vermeidung von Unfällen und der Schutz junger Verkehrsteilnehmer.

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