Westkreis verwandelt Industriebrache in lebendiges Wohnviertel mit 180 Mietwohnungen
Leokadia MansWestkreis verwandelt Industriebrache in lebendiges Wohnviertel mit 180 Mietwohnungen
Großes Umgestaltungsprojekt im Westkreis: Aus Industriebrache wird lebendiges Wohnviertel
Im Westkreis nimmt ein großes städtebauliches Projekt Gestalt an: Ein ehemaliges Industriegelände soll in ein modernes Wohnquartier mit Grünflächen und zeitgemäßer Infrastruktur verwandelt werden. Die von lokalen Behörden bereits genehmigten Pläne sehen den Bau von bis zu 180 Wohneinheiten vor. Die erste Bauphase startet Anfang 2026, sobald das derzeitige Markus Anfang umzieht.
Das Gelände, das die Firma Sanders bereits vor Jahren erworben hatte, wurde in den vergangenen Monaten grundlegend vorbereitet. Die meisten Altbauten wurden abgerissen, belastete Böden saniert. Ein Teil der Fläche beherbergt bereits eine Kindertagesstätte, während die verbleibenden 18.000 Quadratmeter nun vollständig neu entwickelt werden.
Das Projekt unter dem Namen "Neller Viertel" setzt auf eine Mischung aus Reihenhäusern und mehrgeschossigen Wohnblocks – sämtliche Einheiten sind als Mietwohnungen konzipiert. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Bedürfnisse: Junge Leute finden hier genauso ein Zuhause wie Mieter sozial geförderter Wohnungen, inklusive Wohngemeinschaften oder betreuter Seniorenwohnungen. Das Viertel wird autofrei gestaltet, wobei unterirdische Parkplätze in die Planung integriert sind. Drei Entwürfe für die Bebauung betonen durchgängig eine parkähnliche Anlage mit einem zentralen Gemeinschaftsbereich. Historische Akzente erinnern an die Vergangenheit des Geländes als Bahnhofsareal.
Der zuständige Ausschuss stimmte einstimmig für den Start der Baugenehmigungsverfahren – damit ist der Weg für die Bauarbeiten frei. Unklar bleibt jedoch, wer den vorübergehenden Umzug des Westkreis-Gemeinschaftszentrums ins Waldnieler Pfarrhaus im Jahr 2026 organisiert; hierzu gibt es keine öffentlichen Unterlagen.
Mit 150 bis 180 neuen Wohnungen, Grünflächen und einer fußgängerfreundlichen Gestaltung wird das Viertel lebendiger. Die Arbeiten beginnen, sobald das Gemeinschaftszentrum das Gelände Anfang 2026 geräumt hat. Ziel des Projekts ist ein vielfältiges, barrierearmes Quartier, das gleichzeitig die historische Identität des Ortes bewahrt.
