17 February 2026, 03:04

Wie Aachen, Lüttich und Maastricht ihre Kriegsvergangenheit aufarbeiten

Ein Denkmal in einem Friedhof für deutsche Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg starben, mit einem Holzzaun, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Wie Aachen, Lüttich und Maastricht ihre Kriegsvergangenheit aufarbeiten

Öffentlicher Vortrag zu Erinnerung und Versöhnung in der Grenzregion Aachen-Lüttich-Maastricht

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Am 25. November findet in Aachen ein kostenloser öffentlicher Vortrag zum Thema Erinnerung und Versöhnung in der Grenzregion Aachen-Lüttich-Maastricht statt. Der Historiker Alexander Barth untersucht darin, wie Belgien, Deutschland und die Niederlande seit 1945 mit ihrer gemeinsamen Kriegsvergangenheit umgegangen sind. Die Veranstaltung ist Teil der langjährigen Reihe Europa am Dienstag in Aachen.

Beginn ist um 19:00 Uhr im Grashaus in Aachen. Interessierte können auch per Livestream teilnehmen, eine Anmeldung ist jedoch verpflichtend über die Website von Europa am Dienstag erforderlich. Zu den Veranstaltern zählen das EUROPE DIRECT Informationszentrum, der Europäische Klassenzimmer der Route Charlemagne und die Bischöfliche Akademie Aachen.

Barth wird in seinem Vortrag die zahlreichen Kriegsdenkmäler und historischen Stätten der Region analysieren. Trotz des dichten Netzes an Gedenkorten gab es seit 1945 keine formalen grenzüberschreitenden Initiativen für eine gemeinsame Erinnerungskultur. Seine Präsentation zeichnet die Entwicklung nationaler Ansätze zur Versöhnung über die letzten acht Jahrzehnte nach.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie Nachbarländer mit ihrer verwobenen Geschichte umgegangen sind. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung jedoch notwendig. Die Organisatoren möchten den Dialog über Erinnerung und Zusammenarbeit in einer Region fördern, die von zwei Weltkriegen geprägt wurde.