Wie Bürger ohne Jura-Kenntnisse als Laienrichter mitentscheiden
Öffentlicher Vortrag zum deutschen Schöffensystem im Essener Volkshochschulzentrum (VHS)
Am Montag, dem 26. Januar, findet in der Volkshochschule Essen (VHS) ein kostenfreier Informationsabend zum Thema Laienrichter in Deutschland statt. Der ehemalige Jugendrichter Gerd Richter führt durch die Veranstaltung und erläutert, wie Bürgerinnen und Bürger ohne juristische Ausbildung an der Urteilsfindung in Gerichten mitwirken. Die Veranstaltung dauert von 18:30 bis 20:45 Uhr und findet im VHS-Gebäude am Burgplatz 1 in Essen statt.
Schöffinnen und Schöffen – so der offizielle Titel der Laienrichter – sind ein zentraler Bestandteil des deutschen Rechtssystems. Als ehrenamtliche Richter ohne juristische Vorbildung entscheiden sie gemeinsam mit Berufsrichtern über Schuld oder Unschuld. Im Vortrag wird es um ihre Aufgaben, die verschiedenen Verfahren, in denen sie eingesetzt werden, sowie um die Bewerbung für dieses Ehrenamt gehen.
Die Volkshochschule Essen veranstaltet den Abend im Rahmen ihres vielfältigen Programmangebots. Mit über 1.000 Kursen pro Semester zählt die Einrichtung zu den größten öffentlichen Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Die Teilnahmegebühr für den Vortrag beträgt 9 Euro; eine Anmeldung ist online unter *www.vhs-essen.de unter der Kursnummer 252.1D276K* möglich.
Die VHS Essen legt Wert auf hochwertige Weiterbildung für alle Bürgerinnen und Bürger. Diese Veranstaltung bietet Interessierten die Gelegenheit, mehr über bürgerschaftliches Engagement im Justizsystem zu erfahren. Die Teilnehmer erhalten konkrete Informationen darüber, wie man Schöffin oder Schöffe wird und welche Pflichten damit verbunden sind. Eine Anmeldung ist online oder vor Ort in der VHS Essen möglich. Die Gebühr von 9 Euro umfasst die Teilnahme am 2,25-stündigen Vortrag.






