17 January 2026, 20:18

Wie ein Dorf dem Nikolaus bei tausenden Briefen aus aller Welt hilft

Eine Ziegelwand mit einer Steinplatte, auf der "St. Nikolaus" in fetter Schrift steht.

72-Jähriger hält Tradition in Nikolausdorf am Leben - Wie ein Dorf dem Nikolaus bei tausenden Briefen aus aller Welt hilft

Jedes Jahr hilft ein kleines Team von Ehrenamtlichen im niedersächsischen Nikolausdorf dem heiligen Nikolaus, Briefe aus aller Welt zu beantworten. Die Tradition vereint bis zu 20 Menschen, darunter der langjährige Helfer Hubert Weddehage. Für sie gehört das Beantworten dieser Schreiben zu den kostbarsten Momenten der Adventszeit.

Das Weihnachtspostamt in Nikolausdorf erhält bereits vor seiner saisonalen Eröffnung etwa 500 Porto Brief und Karten. Während der Adventszeit treffen sich die Freiwilligen abends, um sicherzustellen, dass jeder Absender eine Antwort erhält. Die meisten Rückmeldungen sind vorgedruckte Karten, doch besonders herzliche Briefe bekommen eine persönliche Notiz.

Hubert Weddehage, heute 72 Jahre alt, stieg als 17-jähriger Schüler in die Arbeit ein – in den Fußstapfen seines Vaters. Dieser leitete einst das Nikolaus-Büro, und Weddehage führte die Tradition über Jahrzehnte als dessen Verantwortlicher fort. Für ihn und die anderen Helfer bleibt das Engagement eine Herzdensangelegenheit.

Die Tradition lebt jedes Jahr aufs Neue, wenn Briefe aus der ganzen Welt eintreffen. Freiwillige wie Weddehage halten den Geist am Leben, indem sie jede Nachricht beantworten. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass die Grüße des heiligen Nikolaus alle erreichen, die an ihn schreiben.

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