30 December 2025, 11:14

Wolf reißt sechs Schafe über die Feiertage – Landwirte in Sorge

Ein Schaf grast auf der linken Seite des Bildes, während ein Junge in einem T-Shirt und einer Mütze auf der rechten Seite in die Seite schaut, mit Bäumen und einem Himmel im Hintergrund.

Wolf reißt sechs Schafe über die Feiertage – Landwirte in Sorge

Verdacht auf Wolfsangriff in Neunkirchen-Wiederstein: Sechs Schafe über die Feiertage gerissen

Ein mutmaßlicher Wolfsangriff in Neunkirchen-Wiederstein hat über die Feiertage sechs Schafe getötet. Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag nach einem ähnlichen Angriff in Liebenscheid, Rheinland-Pfalz. Landwirte und Wildtierexperten diskutieren nun intensiv, wie mit dem wachsenden Problem umgegangen werden soll.

Die Schafe, die von ihren Besitzern per Hand aufgezogen und sogar mit Namen versehen worden waren, wurden mit abgerissenen Gliedmaßen und verstreuten Wollbüscheln aufgefunden. Ein elektrischer Zaun, der die Tiere schützen sollte, hielt den Angreifer nicht auf. Das Besitzerpaar geht von einem Wolf als Verursacher aus.

Solche Vorfälle häufen sich zunehmend in Südwestfalen. Einige vermuten, dass sich Wölfe mittlerweile dauerhaft in der Nähe menschlicher Siedlungen niederlassen. Klaudia Witte, Vertreterin des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), sprach sich gegen die Bejagung von Wölfen als Lösung aus – dies würde das Problem langfristig nicht beheben, so ihre Argumentation.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Debatte, ob Wölfe bejagt oder geschützt werden sollen, spaltet weiterhin die Gemüter.

Angesichts der steigenden Angriffe stehen Landwirte und Naturschützer vor schwierigen Entscheidungen. Elektrische Zäune haben sich in mindestens einem Fall als unwirksam erwiesen und lassen Nutztiere schutzlos zurück. Die Behörden müssen nun einen Weg finden, den Artenschutz mit dem Schutz der Weidetiere in Einklang zu bringen.