09 February 2026, 07:06

Wuppertals Einsatz für bedrohte Igel: 65.000 Euro für Artenschutz und moderne Tiermedizin

Drei Arten von Igeln auf schwarzem Hintergrund mit Text, der die Tiere beschreibt.

Wuppertals Einsatz für bedrohte Igel: 65.000 Euro für Artenschutz und moderne Tiermedizin

Europäische Igel stehen vor wachsenden Überlebensbedrohungen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Erst kürzlich wurde der Igel von Artenschutzexperten als "potenziell gefährdet" eingestuft – doch vor Ort formiert sich Widerstand: In Wuppertal engagieren sich der Zooförderverein und der Grüne Zoo mit finanzieller Unterstützung für Schutzmaßnahmen und die Verbesserung von Auffangstationen.

Der Zooförderverein Wuppertal unterstützt seit Langem Artenschutzprojekte, sowohl regional als auch weltweit. Allein im vergangenen Jahr flossen über 65.000 Euro in Forschungs- und Wildtier-Schutzinitiativen. Ein Teil der Mittel ging an das Igel-Netzwerk Wuppertal, eine lokale Gruppe, die sich der Rettung und Pflege verletzter Igel widmet.

Erst kürzlich stellte der Verein 3.000 Euro für die Modernisierung des Auffangzentrums bereit. Das Geld finanzierte unter anderem eine moderne Untersuchungslampe, die die medizinische Versorgung kranker oder verletzter Tiere deutlich verbessert. Die neue Ausstattung ermöglicht es den Mitarbeitenden, Igel schneller zu diagnostizieren und zu behandeln, bevor sie wieder in die Freiheit entlassen werden.

Auch der Grüne Zoo Wuppertal arbeitet Hand in Hand mit dem Zooförderverein, um Lebensräume zu sichern. Gemeinsam setzen sie sich für den Erhalt von Flächen ein, in denen Igel und andere bedrohte Arten langfristig überleben können. Zwar stehen die genauen Zahlen der 2025 ausgewilderten Igel noch nicht fest – doch die kontinuierliche Unterstützung soll die Überlebenschancen der schwindenden Population erhöhen.

Die gebündelten Mittel und Schutzbemühungen in Wuppertal kommen dem Europäischen Igel zur kritischen Zeit zugute. Mit besserer medizinischer Ausstattung und gesicherten Lebensräumen können die Rettungsteams der Art nun wirksamer unter die Arme greifen. Angesichts des besorgniserregenden Rückgangs der Bestände unterstreichen diese Maßnahmen, wie dringend weiteres Handeln ist.