Yad Vashem eröffnet deutsches Bildungszentrum gegen das Vergessen
Yad Vashem eröffnet neues Bildungszentrum in Deutschland zur Stärkung der Holocaust-Erinnerung
Das Hauptquartier der neuen Einrichtung entsteht in München, eine weitere Außenstelle wird in Leipzig angesiedelt. Ziel des Projekts ist es, die bundesweiten Bemühungen in der historischen und politischen Bildung auszubauen.
Die Initiative stößt auf breite Unterstützung aus der Politik. Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei und CDU-Minister in Nordrhein-Westfalen, hat sich hinter das Vorhaben gestellt. Zwar wird das Zentrum nicht in Nordrhein-Westfalen angesiedelt sein, doch das Land wird dennoch eine wichtige Rolle spielen.
Nordrhein-Westfalen stellt dem Projekt sein Netzwerk aus Bildungs- und Gedenkstätten zur Verfügung. Zudem bringt es sein politisches und gesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für die Erinnerungskultur ein. Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust bleibt ein zentraler Bestandteil der deutschen Bildungsarbeit.
Das neue Zentrum wird zwar von München und Leipzig aus agieren, seine Arbeit aber bundesweit ausrichten. Es knüpft an bestehende Initiativen zur Aufklärung über den Holocaust an. Die Beteiligung Nordrhein-Westfalens wird dazu beitragen, die Reichweite des Projekts zu vergrößern.
