28 December 2025, 10:36

ZDF ehrt verstorbene Ikonen: Von Papst Franziskus bis zu Laura Dahlmeier

Ein Bild einer Person mit ihrer Biografie und zusätzlichem Text.

Von Papst Franziskus bis Laura Dahlmeier: Diese Prominenten mussten wir im Jahr 2025 gehen lassen - ZDF ehrt verstorbene Ikonen: Von Papst Franziskus bis zu Laura Dahlmeier

ZDF zeigt „Abschied: Menschen, die wir nicht vergessen“ am Dienstag, dem 30. Dezember, um 17:10 Uhr

Die Sendung würdigt prägende Persönlichkeiten, die 2025 verstorben sind, und blickt auf ihr Leben sowie ihr bleibendes Vermächtnis zurück. Zu den Porträtierten zählen Papst Franziskus, der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler und die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer.

Der Film feierte am 27. Dezember Premiere und enthält Würdigungen für den Schauspieler Dietmar Bär, der am 3. Dezember verstarb, sowie für weitere bekannte Namen wie die Biathletin Laura Dahlmeier und den Schauspieler Horst Krause.

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Papst Franziskus, der erste lateinamerikanische Pontifex, prägte die katholische Kirche mit seinen Aufrufen zu Demut, sozialer Gerechtigkeit und globalen Reformen. Sein Pontifikat hinterlässt bei Millionen Gläubigen Spuren – als Mahner für einen inklusiveren und barmherzigeren Glauben.

Margot Friedländer, die den Holocaust überlebte, widmete ihr Leben der Aufklärung kommender Generationen. Durch ihren unermüdlichen Einsatz für die Erinnerungskultur sicherte sie, dass die Schrecken der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten.

Laura Dahlmeier, eine Ausnahme-Biathletin, beendete ihre Karriere bereits mit 25 Jahren. Später arbeitete sie als Bergführerin und Wintersportexpertin für das ZDF – ein Vorbild für viele durch ihre Widerstandsfähigkeit und Leidenschaft.

Der Dokumentarfilm versammelt persönliche Erinnerungen von Freunden, Weggefährten und Zeitgenossen. Ihre Schilderungen zeichnen ein lebendiges Bild der Menschen, die Politik, Kultur und Gesellschaft geprägt haben.

Ebenfalls gewürdigt werden der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler und der Schauspieler Horst Krause. Köhlers Führung und Krauses Wirken in Film und Theater werden als Teil ihres nachhaltigen Erbes hervorgehoben.

Dietmar Bär, bekannt durch seine Rolle in „Tatort“, wird in intimen Interviews und Archivaufnahmen in Erinnerung gerufen. Sein plötzlicher Tod im Dezember hinterlässt eine Lücke im deutschen Fernsehen und Kino.

Die Sendung lädt ein, die Leistungen dieser außergewöhnlichen Persönlichkeiten noch einmal zu würdigen. Durch Gespräche und Rückblicke bewahrt sie ihre Geschichten für ein Publikum, das über ihr Wirken nachdenken soll. „Abschied: Menschen, die wir nicht vergessen“ ist ein Abschiedsgruß an ihren anhaltenden Einfluss.