27 March 2026, 10:33

Zoll Bielefeld stoppt zwei Tonnen illegale Lebensmittel auf der A44

Orange Ticket mit "Union du Commerce et de l'Industrie du Vésinet" darauf gedruckt, vor einem weißen Hintergrund.

Zoll Bielefeld stoppt zwei Tonnen illegale Lebensmittel auf der A44

Zoll Bielefeld stoppt Kühltransporter mit zwei Tonnen undeklarierter Lebensmittel auf der A44

Am 5. November 2025 hielt das Zollamt Bielefeld auf der Autobahn A44 bei Bad Wünnenberg einen in Moldau zugelassenen Kühltransporter an. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten fast zwei Tonnen nicht deklarierte Lebensmittel – darunter rohes Fleisch, Käse, Eier und frisches Obst und Gemüse, die ohne die erforderlichen Papiere oder Zollabgaben in die EU eingeführt worden waren.

Der Transporter wurde mit zwei 34-jährigen männlichen Insassen bei einer Routinekontrolle angehalten. Der Fahrer gab an, Pakete an moldawische Staatsbürger in Irland ausliefern zu wollen. Doch statt Postsendungen befanden sich im Fahrzeug 2,8 Kilogramm Kaffee, 4,5 Liter Alkohol sowie eine große Menge leicht verderblicher Waren.

Für das frische Obst und Gemüse konnte der Fahrer kein Pflanzengesundheitszeugnis vorlegen. Zudem verstießen rohes Fleisch, Käse und Eier gegen die EU-Lebensmittelsicherheitsvorschriften für Tierprodukte aus Drittländern. Die Ware war ohne Zollabfertigung eingeführt worden – es waren keine Einfuhrabgaben entrichtet worden.

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Nach Rücksprache mit dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Soest wurden die verderblichen Güter von einem Entsorgungsunternehmen beseitigt. Der Fahrer hinterlegte eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro für Lagerung, Entsorgung und mögliche Strafen. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren wegen Verstoßes gegen Einfuhrverbote und Steuerhinterziehung eingeleitet.

Laut Behörden gab es 2025 bisher keine weiteren Fälle illegaler Lebensmitteleinfuhren durch deutsche Zollbehörden. Der Vorfall zeigt die Gefahren undeklarierter Lebensmittelimporte, die Sicherheitskontrollen und Zollabgaben umgehen können. Die beiden Männer müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, während die beschlagnahmte Ware aus Gesundheitsgründen vernichtet wurde. Ein vergleichbarer Fall wurde in diesem Jahr bisher nicht registriert – es handelt sich damit um einen seltenen, aber schweren Verstoß.

Quelle