Tödlicher Angriff vor Kiosk: Mehrjährige Haftstrafen in Wuppertal - Zwei Männer wegen tödlicher Kiosk-Attacke in Wuppertal verurteilt
Ein Gericht hat zwei Männer zu Haftstrafen verurteilt, die an einem tödlichen Angriffskrieg vor einem Wuppertaler Kiosk beteiligt waren. Der Prozess, der Ende Oktober begann, drehte sich um den Vorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge, nachdem das Opfer an schweren Kopfverletzungen verstorben war.
Der Angriffskrieg ereignete sich in der Nähe des Eingangs eines örtlichen Kiosks, wo drei Personen das Opfer angegriffen hatten. Ein Täter bleibt weiterhin unbekannt. Das Opfer wurde notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt, erlag jedoch später seinen Verletzungen.
Ein Zeuge griff während des Angriffskriegs ein und zwang die Verdächtigen, ihre Attacke abzubrechen. Die Staatsanwaltschaft hatte für den 32-jährigen Angeklagten eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten sowie für den 34-Jährigen eine zweijährige Bewährungsstrafe gefordert. Die Verteidigung plädierte hingegen auf mildere Strafen: vier Jahre Haft für den jüngeren Mann und eine zweijährige Bewährungsstrafe für den älteren Angeklagten.
Nach Beratung verhängte das Gericht mehrjährige Haftstrafen gegen beide verurteilten Männer. Der Prozess, der seit Ende Oktober lief, konzentrierte sich auf ihre Rolle bei dem tödlichen Vorfall.
Der Fall ist nun mit Haftstrafen für beide Angeklagten abgeschlossen. Der Tod des Opfers folgte auf eine gewalttätige Auseinandersetzung, die ihn mit lebensbedrohlichen Verletzungen zurückließ. Die Behörden suchen weiterhin nach dem dritten Tatverdächtigen, der an dem Angriff beteiligt war.
