1. FC Köln steckt nach siebter Niederlage in der Bundesliga-Krise fest
1. FC Köln rutscht nach siebter Niederlage in Folge tiefer in die Krise
Die sportliche Talfahrt des 1. FC Köln setzt sich fort: Nach dem siebten Spiel in Serie ohne Sieg steht die Mannschaft nun auf Platz 15 der Bundesliga – nur knapp über dem Relegationsplatz. Eine Niederlage am Sonntag gegen den FC St. Pauli könnte die Kölner noch näher an die Abstiegszone heranführen.
Lukas Kwasniok hatte im Sommer 2025 das Traineramt beim FC übernommen, nachdem er den SSV Paderborn verlassen hatte. Anfangs brachte er Stabilität in das Team: Bis Dezember gelangten acht Siege in den ersten 15 Ligaspielen. Doch die Leistungen ließen bald nach – in den folgenden zehn Partien holte Köln nur noch vier Siege.
Die 2:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am 21. März markierte einen weiteren Rückschlag. Damit rutschte der FC auf Platz 14 ab, und die sieglose Serie verlängerte sich auf sieben Spiele. Sportdirektor Thomas Kessler wollte Kwasniok nach dem Spiel nicht uneingeschränkt bestätigen und kündigte an, er werde "eine Nacht darüber schlafen", bevor er über die Zukunft des Trainers entscheide.
Trotz des Drucks gibt sich Kwasniok überzeugt: Er sei "der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team und dem richtigen Verein" und behauptet, die volle Rückendeckung der Vereinsführung zu haben. Doch mit dem anstehenden Spiel gegen St. Pauli könnte eine weitere Niederlage den FC direkt in die Relegationszone stürzen lassen.
Die Saison des 1. FC Köln steht auf des Messers Schneide – das kommende Wochenende bringt ein entscheidendes Spiel. Eine weitere Pleite würde nicht nur die sieglose Serie verlängern, sondern auch den Abstiegskampf verschärfen. Nun muss der Verein entscheiden: Hält man an Kwasniok fest – oder setzt man auf einen Wechsel, bevor es zu spät ist?






